Zu Ehren des ersten russischen Schachweltmeisters Alexander Aljechin (1892-1946), der 1921 nach Frankreich emigrierte, findet z.Z. ein Weltklasseturnier statt, bei dem die ersten fünf Partien in Paris und die weiteren vier Partien in St. Petersburg ausgetragen werden. Der französiche Werderaner Laurent Fressinet hat sich von seinen schwächeren Leistungen bei der Bundesligaendrunde in Schwetzingen gut erholt. Obwohl er die niedrigste Elo-Zahl im Teilnehmerfeld aufweist, erspielte er sich drei sichere Remisen gegen die Weltklassespieler Maxime Vachier-Lagrave, Boris Gelfand und Ding Liren. Gegen den chinesischen Jungstar gab er sogar eine vorteilhafte Schlussstellung remis. Wie hoch Fressinets bisherige Performance einzuschätzen ist, zeigt die Tatsache, dass er in dem zehnköpfigen Elitefeld punktgleich mit Ex-Weltmeister Kramnik ist und noch einen halben Zähler vor dem amtierenden Weltmeister Anand rangiert.





