Gegen die favorisierten Gäste erwischte Werderzwo einen guten Start: so kombinierte sich Matthias Krallmann mit einem inspirierten Opfer in eine vorteilhafte Stellung und gewann ebenso überzeugend wie Dr. Joachim Asendorf, der mit der gefährlichen Drachen-Variante seinen Gegner auf dem falschen Fuß erwischte. Die Ostseestädter ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und glichen durch zwei verdiente Punkte gegen Oliver Müller und Olaf Steffens in der vierten Stunde aus. Nach zwei umkämpften Unentschieden von Stephan Buchal und Duong Lai-Hop ruhten die Bremer Hoffnungen nun auf ihrem Spitzenbrett Matthias Blübaum. Gegen den polnischen Großmeister Jacek Tomczak spielte der Werder-Neuzugang mit den schwarzen Steinen eine beeindruckende Partie und brachte sein Team mit 4:3 in Führung. Als sich bald darauf Sven Joachim nach langer Verteidigung geschlagen geben musste, stand das Unentschieden im Duell der Hansestädte fest.
Olaf Steffens