Nun ist es doch passiert: nach neun ungeschlagenen Spielen in Folge musste sich das Zweitliga-Schachteam des SV Werder das erste Mal seit langem geschlagen geben.
Nun ist es doch passiert: nach neun ungeschlagenen Spielen in Folge musste sich das Zweitliga-Schachteam des SV Werder das erste Mal seit langem geschlagen geben.
Im Duell mit dem direkten Meisterschaftsrivalen aus Norderstedt erwiesen sich die Schleswig-Holsteiner als nervenstärker und behielten mit 4,5: 3,5 knapp die Nase vorn. Die Bremer rutschten dadurch auf den dritten Tabellenplatz ab, können aber in drei Wochen im Heimspiel gegen Rostock die Chance ergreifen, noch einmal Boden gutzumachen.
Das Spitzenspiel im Hamburger Speckgürtel eröffneten die Gastgeber mit einigen überraschenden Abspielen und brachten die Bremer Kombinierer dadurch schon früh in Bedrängnis. So verlor Sven Joachim in einem komplizierten Mittelspiel den Überblick und musste sich ebenso wie Oliver Müller nach einem taktischen Versehen geschlagen geben.
Doch Werderzwo hielt sich im Spiel, denn nach zwei sicheren Unentschieden von Gerlef Meins und Gennadiy Fish erzielte der junge Peter Lichman in einem taktischen Handgemenge den 3:2- Anschlusstreffer– für Lichman war es schon der fünfte Punkt im sechsten Spiel. Als auch Joachim Asendorf eine wahre Kampfpartie mit einem brillianten Mattopfer krönte, keimte noch einmal Hoffnung bei den Bremern. Dann aber brachte eine unglückliche Niederlage von Stephan Buchal den erneuten Rückstand, den auch Olaf Steffens trotz einiger Anläufe nicht mehr ausgleichen konnte.
Olaf Steffens
