9 Punkte aus 11 Partien bei den Europäischen Schnellschach-Meisterschaften in Polen bedeuteten am Ende Platz 10 für Werders jüngsten Großmeister. Nach vier Siegen zum Auftakt musste Richard eine unerwartete Niederlage gegen IM Andrey Gorovets aus Weißrussland hinnehmen. Danach folgte eine weitere Serie von vier Siegen en suite u.a. gegen den ehemaligen Europameister und Schnellschachspezialisten GM Vladislav Tkachiev aus Frankreich. Mit acht Punkten aus neun Partien war der Ungar in Werders Diensten an der Spitze des Feldes angelangt. Dort musste er jedoch eine Niederlage gegen den russischen Weltklassegroßmeister Sergei Rublevsky quittieren und alle Medaillenträume begraben. Ein Sieg in der Schlussrunde hievte Richard aber immerhin in die Topten in einem starken Feld.





