Werder Bremen gewann am Samstag sein Auftaktmatch
in Griesheim gegen die Gastgeber sicher mit 5,5-2,5.
Am Sonntag musste man gegen den sehr stark
aufgestellten Aufsteiger Wiesbaden allerdings eine
3-5 Niederlage quittieren.
Werder Bremen gewann am Samstag sein Auftaktmatch
in Griesheim gegen die Gastgeber sicher mit 5,5-2,5.
Am Sonntag musste man gegen den sehr stark
aufgestellten Aufsteiger Wiesbaden allerdings eine
3-5 Niederlage quittieren.
Werder Bremen gewann am Samstag sein Auftaktmatch in Griesheim gegen die Gastgeber sicher mit 5,5-2,5.Am Sonntag musste man gegen den sehr stark aufgestellten Aufsteiger Wiesbaden allerdings eine 3-5 Niederlage quittieren.
Gegen Griesheim überzeugte Werder mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Nach zwei frühen Schwarzremisen von Alexander Areshchenko an Brett 2 und Stephan Buchal an Brett 8 folgte das erste Weißremis von Matthias Blübaum an Brett 7. Kurz vor der Zeitkontrolle gewann Vlastimil Babula an Brett 5, als sein Gegener in schlechterer Stellung die Zeit überschritt. Ärgerlich war Zahar Efimenko, der trotz Mehrbauern am Spitzenbrett die zähe Gegenwehr seines Gegners nicht überwinden konnte. Mannschaftsführer Gennadij Fish spielte an Brett 6 mit Schwarz eine ideenreiche Partie, in der er einen Bauern für Angriff opferte. Leider reichte dies nicht zum Gewinn, da sein Gegner sich in ein unentschiedenes Turmendspiel rettete. Den entscheidenen Punkt zum Sieg erzielte Tomi Nyback an Brett 3 in einer überlegen geführten Partie. Schließlich konnte auch Zbynek Hracek an Brett 4 seinen kleinen Vorteil mit dem einzigen Schwarzsieg zum verdienten 5,5-2,5 Endstand verdichten.
Am Sonntag kam das grün-weiße Team dagegen gar nicht ins Spiel. Stephan Buchal stand mit Weiß schon nach fünfzehn Zügen etwas schlechter und kämpfte mit Zeitproblemen. Auch Matthias Blübaum musste sich mit Schwarz seiner Haut erwehren, was ihm aber letztendlich gelang. Gennadij Fishs kleiner Vorteil verflüchtigte sich und auch Vlastimil Babula musste ins Remis erwilligen. Als dann auch Alexander Areshchenko, der gegen den deutschen Nationalspieler Igor Khenkin eine beherzte Angriffspartie spielte, nur ein Unentschieden zum 2-2 Zwischenstand beisteuern konnte, war dem Mannschaftführer Gennadij Fish klar, dass heute Wiesbaden als Sieger vom Platz gehen würde. Tomi Nyback unterlag nach harter Gegenwehr seinem sehr starken Gegener, dem russischen Großmeister Igor Kurnosov. Als Zbynek Hracek seinen zweiten vollen Punkt an diesem Wochenende machte und den Ausgleich erzielte, kam noch etwas Hoffnung auf. Doch dann verlor Stephan Buchal trotz harter Gegenwehr und auch Zahar Efimenko musste sich seinem sehr starken Gegner, dem russischen Weltklassespieler Evgeny Alekseev geschlagen geben.
Matthias Krallmann
