Hiergegen treten die Bremer zwar nominell als Favoriten auf, aber der sonntägliche Vergleich mit Mülheim (Beginn 10.00 Uhr) wird auf Augenhöhe sein. Der SV Mülheim (Setzlistenplatz 3, ø Elo ca. 2650) - seit Jahren im oberen Tabellendrittel, zurzeit indes wieder etwas unter den sportlichen Erwartungen (9:5 Punkte) - ist da schon ein schwereres Kaliber. Als Bestformation könnte der playing captain und deutsche Nationalspieler GM Daniel Fridman (Elo 2660, Europa-Mannschaftsmeister 2011) an den ersten Brettern die GMs Vachier-Lagrave (FRA, Elo 2699, in der Liga zuletzt erfolgreich gegen Werders Pavel Eljanov) sowie die Russen-Troika Motylev (Elo 2677), Potkin (Elo 2684) und Neuzugang Boris Grachev (Elo 2693) aufbieten, was so bislang allerdings noch nicht zustande kam. Jedenfalls können sich die Schachfans auf das Spitzenspiel des Wochenendes zwischen der nominell zweit- und drittstärksten Vereinsmannschaft Deutschlands freuen. Übrigens, dass Werder die beiden Ruhrgebiet-Teams in der letzten Saison erstaunlich glatt bezwingen konnte, wird sie diesmal sicherlich besonders stark motivieren.
Zum „public viewing“ sind alle Schachfreunde, die am kommenden Samstag ab 14.00 Uhr Werders Kampf gegen Katernberg via Internetportal im Klubraum der Werderhalle (Hemelinger Straße) verfolgen und mit dem Werder-Trainer C.D. Meyer diskutieren möchten, herzlich eingeladen.
C.D. Meyer