Titelverteidigung missglückt, leider nur müdes Mittelmaß (Norddeutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft)

Schach
Donnerstag, 29.03.2012 / 15:11 Uhr

Am frühen Sonntagmorgen, die Nacht durch die Zeitumstellung zusätzlich verkürzt, machten wir uns auf den Weg nach Wittenberge an der Elbe.Leider waren wir schon vor der ersten Partie in Zeitnot: Es erwies sich, dass der „schnellste Weg“ nach Wittenberge nicht nur 280 km lang war, sondern dabei auch noch 60 km Landstraße durch das gemächliche Mecklenburg Vorpommern zu bewältigen waren.

Dank Duongs kämpferischer Fahrweise schafften wir es locker! Sogar das letzte Hindernis – das Navi führte uns 3 km vor dem Ziel geradewegs auf eine gesperrte Fahrradbrücke (wir waren nicht die einzigen Schachspieler, die dort strandeten) – konnten wir „weiträumig umfahren“. Kurz vor 11 Uhr landeten wir sicher im Spiellokal, in bester Gesellschaft von 23 weiteren Teams. 6 vorberechtigte Vereine hatten wahrscheinlich schon im Vorfeld die Anreise etwas genauer unter die Lupe genommen und auf den Start verzichtet .

Leider waren wir nicht nur müde und  zugleich gestresst, sondern mussten auch noch erheblich ersatzgeschwächt an den Start gehen: Bewährte Stamm-Blitzer wie Gerlef Meins, Peter Lichmann, Joachim Asendorf und Olaf Steffens waren allesamt verhindert, so dass Duong und ich an den hinteren Brettern einspringen mussten. Es zeichnete sich schon bei unserer Startniederlage gegen König Tegel (1:3) ab, dass wir nicht vorne mitspielen würden, sondern höchstens um einen Platz unter den ersten Acht kämpfen könnten und damit um die Qualifikation für die Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft.

Die nächsten Niederlagen erwischten uns in den Runden 7,8 und 10 gegen den Hamburger SK, die Schachfreunde Berlin und leider auch die TSG Oberschöneweide, so dass wir bei Halbzeit nur knapp Anschluss an den 8. Platz hielten. Unser einziger wirklicher Lichtblick war bis dahin Sven Joachim, der die ersten 12 Runden ungeschlagen blieb … aber dann mit einer „langen Rochade“ sich dem allgemeinen Erfolgsniveau der Mannschaft anpasste. So reichte es in der Endabrechnung verdientermaßen nur zum 10. Platz und wir traten halbwegs frustriert die lange Heimreise an.

Die Meisterschaft sicherte sich König Tegel knapp vor dem SK Norderstedt, dem SC Kreuzberg sowie den Schachfreunden Berlin und dem Hamburger SK. Der Vollständigkeit halber unsere Einzelergebnisse: Gennadiy Fish 13 (aus 23), Sven Joachim 14,5, Stephan Buchal 14 und Duong Lai Hop 9,5.
Nächstes Jahr wird’s wieder besser!

Ein paar Impressionen vom Turnier sowie die vollständige Abschlusstabelle findet ihr übrigens auf der Homepage von den Schachfreunden Berlin.

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