So sehen Gewinner aus!

Motiviertes Team holt in der Jugendbundesliga Mannschaftssieg
Schach
Montag, 12.03.2012 / 23:56 Uhr

Sonntag, 11.3. : Halb 8 von Zuhause los; zum Münster-Tatort rechtzeitig zurück: was war dazwischen passiert?

Sonntag, 11.3. : Halb 8 von Zuhause los; zum Münster-Tatort rechtzeitig zurück: was war dazwischen passiert?

Nun, der Berichterstatter ist ja inzwischen doch schon in die Jahre gekommen, so lag es nahe, sich auch endlich mal als Fahrer und Betreuer zu verdingen... (Erinnerungen an eigene Jugendzeiten kommen damit abgerundet wieder hoch...)

Es galt, unser in dieser Saison vom Abstieg bedrohtes JUGENDBUNDESLIGA-TEAM zum nachzuholenden Auswärtskampf nach Dithmarschen zu chauffieren. Semjons Navi leistete hier besondere Dienste und lenkte uns auf der Rückfahrt in eine Kreisfahrt (!) aufgrund verjährtem Kartenmaterials. Die Hinfahrt bot u.a. eine spektakuläre Fährfahrt über den Nord-Ostsee-Kanal.

Die Spielbedingungen waren sehr zu loben (s. Ablichtungen) und erinnerten an die Ortsgeschichte:  „Wo ist denn eigentlich die Burg ?" wollte ich wissen und stapfte nach Turnierstart 11 Uhr in den Ort hinein. Ja, vor etwa tausend Jahren wurde auf einer Anhöhe der Geestkante ein Ringwall aufgeschüttet, mit Palisaden versehen und als „Fluchtburg" genutzt. Heute ist das Ensemble der mit Eichen bewachsene Friedhof von Burg.

Leider agierte David Kardoeus etwas überoptimistisch und wurde ausgekontert. Auch Tobias Boberg musste sich bald geschlagen geben - doch der Mannschaftskampf wurde noch zu Gunsten von Werder gedreht!

Zunächst konnte Tim seinen Gegner nach diversen Verwicklungen mit einem stringenten Läuferzug zur Aufgabe zwingen (-Lb1!, s. Foto) dann nahm David Wachinger bei Minusbauer gerne das Remisangebot seines Gegners (bei 12 Sekunden für 5 Zügen) an - wenig später krönte Semjon sein Druckspiel mit dem vollen Punkt!

Es richteten sich also alle Blicke auf Anastasias Brett, ja, und ihre Partie gefiel mir persönlich eigentlich am Besten: sie hatte die ganze Partie solide vorgetragen, der Gegner hatte nie den Hauch einer Chance.  Anastasia wickelte aus vorteilhafter Struktur ab, der Gegner versäumte es, zumindest das letzte Turmpaar zu behalten und halluzinierte einen Trick im Bauernendspiel - der dann jedoch geräuschlos verpuffte : Anastasia hatte das entstandene Damenendspiel zu Recht als gewonnen eingeschätzt: 3,5-2,5 für Werders Nachwuchs!

SF Burg von 1996

 

:

 

SV Werder Bremen

 

 Nonnenmacher, Lars

(1891)

0

:

1

(2048)

Bart, Simon 

 

 

 Rosenburg, Hauke

(1738)

½

:

½

(1652)

Wachinger, David 

 

 

 Rosenburg, Thies

(1678)

1

:

0

(1741)

Kardoeus, David 

 

 

 Janke, Hendrik

(1641)

0

:

1

(1512)

Erofeev, Anastasia 

 

 

 Skambraks, Torge

(1640)

1

:

0

(1442)

Boberg, Tobias Marcel 

 

 

 Hennig, Jan

(1323)

0

:

1

(1356)

Meywerk, Tim 

 

Auf der Heimfahrt konnten wir uns nicht nur an Semjons Navi erfreuen (s.o.) sondern v.a. an der Radioreportage unserer Fußball-Kollegen gegen Hannover !

Gerald Jung

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