Die außerordentlich gehaltvolle und facettenreiche Fernpartie zwischen den Werder Amateuren und Großmeister Vlastimil Babula, die von Oktober 2011 bis Juni 2012 dauerte, endete nach 52 Zügen mit einem überzeugenden Sieg der Amateure. Allerdings hatte der Großmeister durch riskantes Gambitspiel hochinteressante Komplikationen provoziert und infolgedessen letztendlich den Kürzeren gezogen..
Dank gebührt besonders den Schachfreunden Andreas Burblies, Hajo Gscheidmeyer und Heinz Hinrichs für ihre beständige Mitwirkung bei der Partieführung.
"Ein Feuerwerk der Transformationen mit Möglichkeiten für zwei jeweilige Eckspringer auf h8 (den gab's) und h1 (auf den verzichtete Schwarz). Zwei schwarze Freibauern am Damenflügel sind nur zu stoppen durch opfern der letzten weißen Offiziere; was danach übrig bleibt, sind weiße Freibauern am Königsflügel und ein schwarzer Turm, der sich aber nur ein einziges Mal opfern kann. Toll! Hut ab vor Babula mit seiner unternehmungslustigen Eröffnungswahl." (Hajo Gscheidmeyer)
Abschließender Kommentar des Großmeisters zur Fernpartie: „Congratulations on your victory! I think you played a good game. My rook sacrifice in the opening was very suspicious.“
Anbei die ausführliche Analyse des Werder-Trainers C.D. Meyer.





