Der vietnamesische Großmeister, der auch für Werder Bremen gelegentlich in der Schach-Bundesliga startet, hat im Oktober in den USA einen weiteren beachtlichen Turniererfolg errungen. In einem doppelrundigen Turnier mit 6 Teilnehmern, ausgerichtet von der Texas Tech University und der Susan Polgar Foundation, siegte er vor Leinier Dominguez Perez (CUB), Georg Meier (GER), Ray Robson (USA), Sebastien Feller (FRA) und Yuri Shulman (USA).
Mit einem Elo-Durchschnitt von 2656 war dieses Rundenturnier angeblich das stärkste, das jemals in den USA stattgefunden hat. Dabei gab es ein paar Sonderregeln: Remisofferten vor dem 30. Zug waren untersagt und die Fussball-Wertung mit 3 Punkten für einen Sieg sowie 1 Punkt für ein Remis fand Anwendung.
Nach 9 Runden führte Dominguez Perez das Feld mit 15 Punkten an, gefolgt von Le Quang und Meier (jeweils 14). In der 10. und entscheidenden Finalrunde trafen Dominguez Perez auf Le Quang und Meier auf Feller.
Während der Franzose mit dem Deutschen remisierte, bezwang Le Quang den bis dahin führenden Kubaner in einer spektakulären Partie und holte sich den Siegerpokal.
Es folgt die Analyse der alles entscheidenden Finalpartie (s.u.)





