Mit zahlreichen guten Leistungen und vier Qualifikationsnormen zu Deutschen Meisterschaften beendeten Werders Leichtathleten das Meeting in Weinheim.
Mit zahlreichen guten Leistungen und vier Qualifikationsnormen zu Deutschen Meisterschaften beendeten Werders Leichtathleten das Meeting in Weinheim.
Nach einem langen Wettkampftag in Weinheim standen für Werders Leichtathletinnen und Leichtathleten vier neue Qualifikationsnormen zu Deutschen Meisterschaften und einige neue persönliche Bestleistungen fest.
Den Anfang machten die jugendlichen Sprinterinnen. Über 100 Meter überquerte Finja Damaschke die Ziellinie nach 12,48 sec und qualifizierte sich damit im U18 Jahrgang für die nationalen Titelkämpfe in Jena Ende Juli. Ihre Mannschaftskollegin Katarina Rocke wird dort ebenfalls am Start sein, allerdings in der Altersklasse U20. Ihr gelang ein ausgezeichneter Vorlauf, in den sie nach 12,30 sec ins Ziel kam, eine Zehntel Sekunde unter der geforderten Qualinorm.
In den weiteren Disziplinen gelangen dem Werder Duo jeweils neue persönliche Bestleistungen. Damaschke lief 25,98 sec über 200 Meter und landete im Weitsprung bei sehr guten 5,73m. Rocke verbesserte sich auf der halben Stadionrunde auf 26,23 sec.
Sprinter Fabian Netzlaff, der sich erst kürzlich mit der DLV Staffel für die U20 EM qualifizierte, erledigte in Weinheim seine "Pflichtaufgabe", nämlich die Qualifikation zu den Deutschen Jugendmeisterschaften. In 10,71 sec über 100 Meter und 22,27 sec über 200 Meter gelang ihm dies in sehr souveräner Art und Weise.
Die weiteren Werder Starterinnen Constanze Hungar, Sandra Dinkeldein und Lena Kruse, die allesamt im Sprint am Start waren, erreichten allesamt für den Zeitpunkt der Saison sehr ordentliche Ergebnisse.
"Es war dieses Jahr nicht das Weinheim was wir gewohnt waren", so Trainer Andrei Fabrizius. "Zum einen war das Wetter nicht ganz so sommerlich wie in den letzten Jahren und zum anderen waren die Teilnehmerfelder derart voll, dass sich der Zeitplan wahnsinnig verschoben hat. Dementsprechend sind wir heute mit den erreichten Ergebnissen zufrieden, bei besseren Bedingungen hätte aber durchaus auch noch mehr herausspringen können."
Olaf Kelterborn
