Am kommenden Wochenende werden sich 25 Werderanerinnen und Werderaner auf den Weg nach Berlin machen um bei den norddeutschen Meisterschaften möglichst viel zu erreichen.
Am kommenden Wochenende werden sich 25 Werderanerinnen und Werderaner auf den Weg nach Berlin machen um bei den norddeutschen Meisterschaften möglichst viel zu erreichen.
Mit einem großen Team von 25 Athletinnen und Athleten werden Werders Leichtathleten am kommenden Wochenende bei den Norddeutschen Meisterschaften in Berlin antreten. In einigen Disziplinen gehören die Werderaner zu den Mitfavoriten.
Im 200 Meter Sprint der Frauen reist zum Beispiel Svea Kittner als Titelverteidigerin in die deutsche Hauptstadt. Aufgrund des sehr guten Teilnehmerfeldes wird es allerdings auf die Tagesform und die Bahnverteilung ankommen ob sie um einen Podestrang mitlaufen kann. Ihre Mannschaftskollegin Sandra Dinkeldein kann ebenso ein Wort um den Titel mitsprechen, wenn es ihr gelingt an ihre bisher sehr guten Hallenergebnisse über 60 Meter und 200 Meter anzuknüpfen.
Ebenfalls im Sprint antreten wird Fabian Netzlaff. Der jugendliche 60m-Sprinter aus der Trainingsgruppe von Andrei Fabrizius startet einen weiteren Angriff auf seine Saisonbestleistung von 6,96 sec. Sollte es ihm gelingen sich um mindestens eine hundertstel Sekunde zu verbessern, so wäre ihm die DM Quali der Erwachsenen und vermutlich auch ein Podestplatz bei den norddeutschen Titelkämpfen sicher.
Ganz besonders gespannt sein darf auf die Auftritte der Stabhochspringerinnen und -springer. Nach den tollen Leistungen bei den Landesmeisterschaften gehen sowohl Stina Seidler als auch Philip Kass voll motiviert und als Mitfavoriten in den Wettkampf. Beide streben in Berlin die Bestätigung bzw. Verbesserung ihrer Leistungen vom vergangenen Wochenende an.
Ihre letzte Chance auf die DM-Jugendquali haben Janina Selvarajah und Kim-Michelle Schwenke im Stabhochsprung. Beide Athletinnen steigerten sich in dieser Saison kontinuierlich und stehen kurz davor die Norm von 3,65m zu überqueren. Sollte dies gelingen, wäre das die persönliche Belohnung für ihre hervorragende Entwicklung unter ihrem Coach Leszek Kass.
Die DM-Norm der Frauen hat Kerstin Geisweller im Hochsprung anvisiert. Mit ihrer Saisonbestleistung von 1,78m liegt der Schützling von Trainer Roman Fricke nur noch einen Zentimeter hinter der Norm für die Titelkämpfe in Karlsruhe.
"Es werden sehr interessante Meisterschaften", fasst es Sprinttrainer und Sportwart Andrei Fabrizius zusammen. "Je nachdem welche Konkurrentinnen und Konkurrenten in den jeweiligen Disziplinen tatsächlich an den Start gehen könnten 1-2 Titel für uns drin sein. Zusätzlich stehen einige Sportler ganz kurz vor den DM-Qualinormen. Uns als Trainerteam würde es riesig freuen, wenn gerade diese Athletinnen und Athleten in Berlin die Gunst der Stunde nutzen würden und sich noch qualifizieren."
Olaf Kelterborn
