Lange haben die vom Deutschen Leichtathletikverband nominierten Bremer Leichtathleten auf ihre internationalen Titelkämpfe hin gefiebert, am kommenden Wochenende ist es nun soweit.
Lange haben die vom Deutschen Leichtathletikverband nominierten Bremer Leichtathleten auf ihre internationalen Titelkämpfe hin gefiebert, am kommenden Wochenende ist es nun soweit.
Den Anfang macht Stina Seidler bei den U18 Weltmeisterschaften im kolumbianischen Cali. Bereits am Donnerstagnachmittag geht die Stabhochspringerin in der Qualifikation an den Start und wird alles daran setzen, gemeinsam mit ihrer Nationalmannschaftskollegin Tamara Schaßberger von der LG Neckar-Enz, in das Finale der weltbesten U18 Stabhochspringerinnen einzuziehen. Das Finale findet am Samstagnachmittag statt und soll nach dem Willen von Stina Seidler zu „dem besten Wettkampf werden, den ich jemals erlebt habe“.
Ebenfalls im Stabhochsprung geht Philip Kass an den Start. Für ihn beginnt die Qualifikation einen Tag später, nämlich am Freitagvormittag. Auch er macht keinen Hehl daraus, dass „das Finale am Sonntag ein absoluter Traum für mich wäre“. In Cali können die Stabhochsprungasse dann auch wieder auf ihre bekannten Stäbe zurückgreifen, die die Reise von Bremen nach Kolumbien gut überstanden haben.
An einem ganz anderen Ort, und zwar hoch im Norden Europas in Eskilstuna (Schweden), finden für die U20 Athleten die Europameisterschaften statt. Gleich drei Werderaner sind bei diesem Saisonhöhepunkt mit von der Partie. Zum einen startet Fabian Netzlaff in der 4x100m Staffel und wird seinen Beitrag dazu leisten das DLV Quartett in den Endlauf am Sonntag zu bringen. Ein weiteres heißes Eisen im Feuer ist Maximilian Knief im Stabhochsprung. Er strebt die Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung an und kann in solch einem Fall auf das Finale hoffen, welches ebenfalls am Sonntag ausgetragen wird.
Dritter Starter im Bunde ist Tobias Tedsen. Er gehört zum sechsköpfigen 4x400m Staffelteam und kann sich Außenseiterchancen auf einen Einsatz machen. Aber selbst wenn ihm nur die Zuschauerrolle bleiben sollte, so ist diese EM das „bisher größte Erlebnis meiner Sportlerkarriere“, so Tedsen.
Olaf Kelterborn
