Der bekannte alternative Teamwettkampf zeigt sich 2012 in einem neuen Gewand nach den Reformen des Deutschen Leichtathletik Verbandes in der Kinderleichtathletik.
Der bekannte alternative Teamwettkampf zeigt sich 2012 in einem neuen Gewand nach den Reformen des Deutschen Leichtathletik Verbandes in der Kinderleichtathletik.
Der Deutsche Leichtathletik Verband hat in diesem Jahr die Weichen für ein neues Wettkampfsystem in der Kinderleichtathletik gestellt. Die Leichtathletik-Abteilung des SV Werder Bremen verfolgt schon seit Jahren das Ziel, die „spielerischen" Elemente der Kinderleichtathletik, welche im Training ganz vorne stehen, auch in Form eines Wettkampfes umzusetzen. Der vor acht Jahren erstmals durchgeführte „alternative Teamwettbewerb" wird sich am Samstag, den 10.11. in einem neuen Gewand präsentieren.
In der Leichtathletik-Halle im Bremer Weser-Stadion werden die Altersklassen U10 (ab 11:30 Uhr) und U12 (ab 15 Uhr) in Teams wieder um die begehrten Medaillen laufen, springen und werfen. „Typisch Leichtathletik" mag man zuerst denken, aber so ist das dann doch nicht so ganz. Bei den kleinsten Leichtathleten sollen zukünftig die spielerischen Elemente auch in ihren Wettkämpfen mehr etabliert werden, zudem steht hier auch der Teamgedanke noch im Vordergrund. Der Weitsprung findet zum Beispiel in Form einer Staffel statt oder im Sprint zählt nicht die Zeit eines Einzelnen, sondern das Teamergebnis setzt sich aus den sechs schnellsten Ergebnissen des Teams zusammen. Die Teamgröße ist dabei nicht strikt festgelegt, sie reicht von mindestens sechs bis hin zu elf Teammitgliedern.
Beginnend mit einer Hindernis-Pendel-Staffel durchlaufen die Teams anschließend jeweils drei Stationen in den Disziplinblöcken Sprint, Sprung und Wurf, in denen es jeweils um wichtige Ranglistenpunkte geht. Die Entscheidung fällt aber erst im abschließenden Wettbewerb, bei der Hallencross-Verfolgung. Dieser wird entsprechend der erreichten Ranglistenpunkte nach der Gundersen-Methode gestartet, das heißt das bestplatzierte Team geht als erstes mit einem Zeitvorsprung ins Rennen, das Team dessen Schlussläufer dann als erstes die Ziellinie überquert wird Gesamtsieger des alternativen Teamwettbewerbs.
„Wir sind gespannt wie die zahlreichen Änderungen gegenüber den Vorjahren ankommen. Wir haben uns von Beginn an für das neue Wettkampfsystem des DLV in der Kinderleichtathletik ausgesprochen und dementsprechend unseren bewährten Teamwettkampf umgestellt. Wir freuen uns über zahlreiche Meldungen und freuen uns auf einen spannungsgeladenen Wettbewerb bei dem am Ende alle viel Spaß und Freude an der Leichtathletik hatten.", so Wettkampforganisator Kim Jokel.
Kim Jokel
