Am kommenden Wochenende starten zahlreiche Werder Athletinnen und Athleten bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg.
Am kommenden Wochenende starten zahlreiche Werder Athletinnen und Athleten bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg.
Nach den Meisterschaften ist vor den Meisterschaften…getreu diesem Motto geht es für die Werder Leichtathleten eine Woche nach den Landesmeisterschaften Bremen/Niedersachsen am kommenden Wochenende bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg um gute Ergebnisse.
Ganz besonders wird sich der Blick bei den norddeutschen Titelkämpfen auf die Sprinterinnen in Grün-Weiß richten, denn für sie sind sowohl vordere Platzierungen als auch DM-Qualis im Bereich des Möglichen. Svea Kittner zum Beispiel ist sowohl über 60m als auch auf der Hallenrunde von 200 Metern auf Rang 3 gemeldet, wobei „sie besonders auf der 200m-Strecke gute Chancen haben wird“, so ihr Trainer Andrei Fabrizius. „Über 60 Meter ist das Feld ganz eng zusammen, da kann immer viel passieren und es muss vom Start weg alles zusammenpassen, wenn man vorne dabei sein möchte“ so Fabrizius weiter.
Ebenfalls über 60m wird Sandra Dinkeldein an den Start gehen. Die Neu-Werderanerin zeigte bereits in eigener Halle mit 7,78 sec, dass die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften in Leipzig (7,68 sec) nicht unerreichbar ist. Sie strebt in Hamburg in erster Linie allerdings die Verbesserung ihrer persönlichen Hallenbestzeit an und „dann wird man sehen zu was es reicht“.
Erstmals in Bestbesetzung wird die 4x200m Staffel der Frauen antreten. Das Quartett Sandra Dinkeldein, Constanze Hungar, Svea Kittner und Ruth Krause wird alles daran setzen die DM-Norm von 1:41,50 min zu unterbieten um sich das Ticket für die nationalen Titelkämpfe in Leipzig zu sichern.
In den technischen Disziplinen der U20 ruhen die Hoffnungen der Werder-Trainer auf U18 Hochspringerin Kerstin Geisweller und Stabhochspringer Maximilian Knief (ebenfalls U18). Geisweller, die in dieser Saison bereits mit 1,75m neue persönliche Bestleistung sprang, strebt in Hamburg eine Bestätigung dieses Ergebnisses an, womit sie gute Chancen auf eine Top-5 Platzierung hat.
Im Stabhochsprung geht es für den frischgebackenen Landesmeister Maximilian Knief ganz besonders darum sich im Feld der „Älteren“ zu profilieren und seine Leistung zu stabilisieren. Sollte ihm das gelingen „kann Maxi eine Top-5 Platzierung und mit Glück vielleicht sogar einen Podestplatz ergattern“, so Stabhochsprungtrainer Leszek Kass.
Neben den bereits erwähnten Athletinnen und Athleten werden in Hamburg sowohl in den Jugend- als auch in den Erwachsenenklassen zahlreiche weitere Grün-Weiße an den Start gehen, die laut Sportwart Andrei Fabrizius „alle gut trainiert haben und in erster Linie eine Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistungen anstreben“.
Olaf Kelterborn
