Mit zwei Finalplatzierungen bei der U23-DM kehrten Werders Leichtathletinnen und Leichtathleten zurück.
Mit zwei Finalplatzierungen bei der U23-DM kehrten Werders Leichtathletinnen und Leichtathleten zurück.
Am Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren in Göttingen statt. Sechs Athletinnen und Athleten des SV Werder waren mit sechs Einzelstarts und einer Staffel im Süden Niedersachsens vertreten und konnten zwei Finalplatzierungen erzielen.
Lena Kruse, Linda Krevert, Rahel Rüdel und Svea Kittner sorgten bei den Deutschen U23-Meisterschaften für die beste Bremer Platzierung. Die 4x100m-Staffel der Juniorinnen pulverisierte in 46,59 Sekunden bereits im Vorlauf ihren eigenen Landesrekord aus dem Vorjahr und qualifizierte sich souverän für das Finale. Am darauffolgenden Tag fokussierte sich das Quartett gänzlich auf das Finale und das wurde belohnt. In 46,37 Sekunden brachten die vier Sprinterinnen mit drei sehr guten Wechseln den Staffelstab ins Ziel, verbesserten erneut den Bremer Landesrekord und sprinteten auf den 5. Platz.
Bereits am Samstag bescherte Linda Krevert den Grün-Weißen eine weitere Finalplatzierung. In ihrem erst zweiten Weitsprung-Wettkampf in diesem Jahr tat sie sich noch schwer. Am Ende der Konkurrenz reichte ein starker zweiter Versuch, bei dem sie erst nach 6,05 Metern in der Grube landete. Damit blieb die 20-jährige nur einen Zentimeter hinter ihrer Bestleistung und belegte, wie bereits im Vorjahr, den achten Platz.
Rahel Rüdel feierte ihr Debüt bei den Deutschen U23-Meisterschaften und erreichte nach 12,26 Sekunden im Vorlauf über 100 Meter auf Anhieb den Zwischenlauf. Linda Krevert verzichtete nach 12,18 Sekunden auf ihr Weiterkommen und schonte ihre Kräfte für das Staffel-Finale. Nicht ganz zufrieden mit ihrer Performance (12,42 Sekunden) über die 100 Meter war Svea Kittner, die Pech hatte und mit dem meisten Gegenwind aller Vorläufe zu kämpfen hatte. Mit Yvonne Jungen waren die Grün-Weißen auch noch über die 400 Meter Hürden vertreten. Die im letzten Jahr von zahlreichen Rückschlägen gebeutelte Athletin lief ein couragiertes Rennen und kam mit einer neuen Saisonbestzeit von 63,77 Sekunden ins Ziel.
Der einzige Junior war mit Luca Willmann über 200 Meter am Start. Der Werder-Sprinter überquerte nach 22,08 Sekunden und neuer Saisonbestzeit die Ziellinie. Das Finale der besten acht Sprinter verpasste Willmann um lediglich drei Hundertstel-Sekunden als Zehntplatzierter.
Kim Jokel
