Das Konzept mit neuen, kompakten und modernen Veranstaltungen ist aus Sicht der Leichtathletikabteilung voll aufgegangen. Dies zeigte sich beim zweiten Abendevent, der Track Night, deutlich.
Das Konzept mit neuen, kompakten und modernen Veranstaltungen ist aus Sicht der Leichtathletikabteilung voll aufgegangen. Dies zeigte sich beim zweiten Abendevent, der Track Night, deutlich.
Wenige Wochen nach der ersten Auflage (Jump Off) der neu entwickelten Abendmeetings standen am vergangenen Freitag bei der „Track Night“ auf Platz 11 die Sprinterinnen und Sprinter im Vordergrund. Allen voran der eigene Werdernachwuchs sowie viele regionale Athleten nutzten die Chance auf bekannter Bahn auf persönliche Bestzeitenjagd zu gehen.
Besonders hervorheben aus den vielen erfreulichen Ergebnissen kann man einige Resultate aus den Altersklassen U16 und U14. In der männlichen U16 war zum Beispiel Lars Keffel in 7,68 sec über die 60 Meter und 12,00 sec über die 100m Strecke nicht zu schlagen. Direkt hinter ihm landete mit Tim-Niklas Lampe in 7,96 sec sowie 12,54 sec der nächste Werderaner. Eine neue Bestzeit über die 100m lief in der gleichen Altersklasse bei der weiblichen U16 Yelena Pelz in 13,47 sec. Sie wird damit die grün-weißen Farben bei den in knapp zwei Wochen stattfindenden Landesmeisterschaften Bremen/Niedersachsen vertreten. Die Qualifikation für diese LM in Celle erreichte auch die noch der U14 angehörende Mira Damaschke in ihrem ersten Rennen über die 80m Hürden in 13,52 sec. Sie begleitet damit ihre Vereinskameradin Merle Kahl, die über die 100m in 13,56 sec so schnell lief, wie noch nie zuvor. „Viele junge Talente nutzen die geradezu idealen Bedingungen für zum Teil sehr gute Leistungen“, so Schülertrainer Hartmut Bunzel, der das rege Treiben auf Platz 11 ebenso beobachtete wie der neue Werder Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald.
Wettkampforganisator Kim Jokel zog insgesamt ein sehr zufriedenes Fazit der zwei stattgefundenen Abendevents: „Ich bin von diesen Formaten positiv angetan. Es waren gelungene Veranstaltungen, die durch die stimmungsvolle Musik und gute Moderation den Unterschied zu anderen Veranstaltungen ausgemacht haben. Das Wetter spielte mit und man hat gesehen, dass auf Platz 11 absolute Top-Leistungen möglich sind. Ich hoffe, dass wir durch eine etwas bessere Terminfindung im kommenden Jahr noch mehr Vereine aus Niedersachsen ansprechen zu können, die in diesem Jahr durch die jeweils am darauffolgenden Wochenende stattfindenden Bezirksmeisterschaften auf einen Start bei uns verzichten mussten.“
Olaf Kelterborn
