Philip Kass springt 5 Meter

Großer Jubel bei Philip Kass: zum ersten Mal in seinem Leben fliegt er über die 5-Meter-Grenze (Foto: Iris Hensel)
Leichtathletik
Sonntag, 08.02.2015 / 13:45 Uhr

Beim Potsdamer Centerspringen überwindet der U18 Springer von der Weser erstmals in seinem Leben die so wichtige 5-Meter-Marke.

Mit einer Wildcard durfte Philip Kass beim diesjährigen Potsdamer Centerspringen, einem Stabhochsprung-Event im Einkaufscenter, teilnehmen. Eine große Ehre für den U18 Athleten, der seine Chance im Hauptwettkampf promt nutzte.

"Die Atmosphäre hier ist toll", schwärmte Kass nach dem Wettkampf. "Die Zuschauer stehen super nah an der Anlage dran und von allen Seiten wird man angefeuert. Das spornt einen zusätzlich an. Dass es mir genau hier gelungen ist erstmals die Schallmauer von 5 Metern zu knacken freut mich ganz besonders."

Philip Kass sprach es an, für ihn lief es in Potsdam von Beginn an hervorragend. Nach sehr guten Anfangsversuchen lag die Latte irgendwann tatsächlich exakt bei der Höhe, die vor einer Woche bei den norddeutschen Meisterschaften noch nicht zu bezwingen war, nämlich bei 5 Metern. Diese für jeden Stabhochspringer besondere Höhe sollte dieses Mal jedoch kein Problem für Kass sein. In einem tollen Versuch übersprang er die Latte und genoss den Flug bis auf die Matte um so mehr: "Es ist ein tolles Gefühl wenn man die Latte überquert hat und sich dann im freien Fall nach unten schon freuen kann", beschreibt Kass seine Emotionen. Seine volle Konzentration gilt nun der Vorbereitung auf die anstehenden deutschen Hallenmeisterschaften, wo sowohl er als auch sein Teamkollege Maximilian Knief eine gute Rolle spielen wollen.

Parallel zu den Stabhochsprungevent in Potsdam waren zahlreiche andere Werder Athletinnen und Athleten bei diversen Wettkämpfen im Einsatz und zeigten erreichten dabei sehr erfreuliche Resultate.

In Frankfurt starteten zum Beispiel Constanze Hungar und Lena Kruse bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften. Contanze Hungar sprintete über 60 Meter zu einem sehr guten 8. Platz, den ihre Mannschaftskollegin Lena Kruse in neuer persönlicher Hallenbestzeit von 26,39 sec über 200m ebenfalls erreichen konnte.

Bei den süddeutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe sprinteten, zum Test für die Deutschen Hallenmeisterschaften (die in der gleichen Halle stattfinden werden), Svea Kittner und Sandra Dinkeldein über 60 und 200 Meter. Svea Kittner gelang auf der Hallenrunde die Einstellung ihrer Hallenbestzeit und blickt damit optimistisch auf die Deutschen Titelkämpfe. "Über 60m hatten die Mädels mit den etwas ungewöhnlichen neuen Startblöcken zu kämpfen, deswegen kamen sie schlecht in die Läufe", so Trainer Andrei Fabrizius, der gleichzeitig aber betonte, dass "wir genau deshalb hier waren. Es sollte jetzt getestet werden, damit bei den DM dann alles rund läuft."

In Bremen verbesserten einige Sprinter bei ihrem "außer Konkurrenz Start" im Rahmen des BLT Schüler-Hallensportfestes in der Leichtathletikhalle des Weserstadions ihre Bestzeiten über 60 Meter. Aurelien Lantsoght überquerte die Ziellinie in hervorragenden 7,08 sec und steigerte sich damit ebenso wie seine Mannschaftskollegen Timo Lange (7,37 sec) und Maxim Petschenko (7,55 sec).

Im Schülerbereich steigerten Wiebke Oelgardt (W14) und Nele Wöltjen (W15) ihre persönlichen Bestzeiten auf der 60m Hürden Strecke auf 9,58 sec bzw. 9,68 sec und erreichten im Hochsprung gute Höhen von 1,53m und 1,64m.

Olaf Kelterborn

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