Mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und einigen DM-Qualis im Gepäck kehrten Werders Leichtathleten von ihren Pfingstsportfesten in Zeven und Holzminden zurück.
Mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und einigen DM-Qualis im Gepäck kehrten Werders Leichtathleten von ihren Pfingstsportfesten in Zeven und Holzminden zurück.
Bei teilweise sommerlichen Temperaturen und guter Konkurrenz gingen Werders Leichtathleten bei den Pfingstsportfesten in Zeven und Holzminden an den Start. Ihnen gelangen dabei beeindruckende Ergebnisse.
Den Anfang machten die Stabhochspringer mit ihrem Meeting in Holzminden. Allen voran Philip Kass überzeugte mit technisch sehr guten Sprungversuchen. Bei seinem besten Durchgang überquerte er die Bremer Landesrekordhöhe von 4,95m und kam damit schon sehr nah an die für ihn wichtige 5-Meter-Marke heran. Selbstverständlich qualifizierte sich der Werderaner damit für die deutschen Jugendmeisterschaften in Jena. Begleitet wird er dort von zwei Mannschaftskolleginnen, denn auch Stina Seidler (3,75m) und Kim-Michelle Schwenke, die mit 3,65m eine neue persönliche Bestleistung erreichen konnte, qualifizierten sich für die nationalen Titelkämpfe. Maximilian Knief, der dieses Wochenende nicht am Start war, qualifizierte sich bereits vergangene Woche in Nienhagen mit übersprungenen 4,73m für die Jugend DM.
"Es war ein toller Auftakt für unsere Stabhochspringerinnen und -springer", so Trainer Leszek Kass nach dem Wettkampf. "Heute hat bei fast Jedem schon viel zusammengepasst, das zeigen die zahlreichen persönlichen Bestleistungen, unter anderem auch noch von Elizabeta Vetra (2,85m), Liv Heinmann (3,15m) und Rufus Goldbecker (3,95m). So kann es in den nächsten Wochen weitergehen."
Ähnlich erfolgreich verliefen die Auftritte der grün-weißen Leichtathleten beim traditionellen Pfingstsportfest in Zeven. Für einen ersten Glanzpunkt sorgte Mareike Max im Hochsprung der U18. Die Athletin von Trainer Roman Fricke übersprang die neue persönliche Bestleistung von 1,70m, sicherte sich Rang 1 und qualifizierte sich damit erstmals für die Jugend-DM. Im Dreisprung ließ sie anschließend sehr erfreuliche 11,06m folgen.
Ihre Mannschaftskollegin Wiebke Oelgardt (Jahrgang 2001) setzte ihre Serie neuer persönlicher Bestleistungen im Kugelstoßen (10,73m) und Weitsprung (5,28m) fort und gehört damit zu einem der großen Schülertalente im Verein. Ebenfalls erfreulich waren die Auftritte von Nele Wöltjen (Jahrgang 2000), die in der U18 Wertung 1,59m im Hochsprung erreichen konnte und im Weitsprung bei 5,08m landete.
Im Laufbereich gelang einigen Sprinterinnen bei der letzten Qualifikationschance noch der Sprung zu den deutschen U23 Meisterschaften in Wetzlar. Constanze Hungar sprintete im Finale über 100 Meter exakt die geforderte Zeit von 12,30 sec und freute sich riesig über die erreichte Norm. Nicht weniger glücklich strahlte das U23 Staffelquartett in der Besetzung Sarah Narloch, Katarina Rocke, Finja Damaschke und Lena Kruse, die in 48,35 sec mehr als eine halbe Sekunde unter der DM-Norm blieben. Auf der Stadionrunde von 400 Metern überquerte Tobias Tedsen nach 49,65 sec die Ziellinie und reist damit ebenfalls zur DM im Jugendbereich.
Sein Mannschaftskollege Said Gilani unterbot auf der 400m Hürden Strecke (56,20 sec) sowie den 110m Hürden (15,24 sec) ebenfalls die DM Normen, allerdings wird er aufgrund seines internationalen Starts für sein Heimatland im Winter aller Voraussicht nach nicht bei den Deutschen Meisterschaften antreten können.
Neue persönliche Bestzeiten gelangen außerdem Lena Kruse und Timo Lange über 100 und 200 Meter sowie Maxim Petschenko über 100 Meter. Trainer Andrei Fabrizius zog ein dementsprechend zufriedenes Gesamtfazit: "Wir haben durchweg gute Leistungen gesehen und erfreulicherweise einige DM-Qualis erzielen können. Das lässt uns positiv auf die nächsten Wochen blicken. Schade war an diesem Wochenende nur, dass die Männer Sprintstaffel aufgrund einer Verletzung von Christian Narloch nicht ins Ziel gekommen ist, da müssen wir mal schauen wie lange er ausfällt."
Olaf Kelterborn
