Die Grün-Weißen setzten die erfolgreichen Wochen auch bei den Norddeutschen Titelkämpfen in Berlin fort und kehrten mit fünf Podestplatzierungen zurück an die Weser.
Die Grün-Weißen setzten die erfolgreichen Wochen auch bei den Norddeutschen Titelkämpfen in Berlin fort und kehrten mit fünf Podestplatzierungen zurück an die Weser.
Nach den erfolgreichen Landesmeisterschaften mit insgesamt zehn Meistertiteln, kehrten Werders Leichtathletinnen und Leichtathleten auch mit vier Podestplatzierungen von den Norddeutschen Meisterschaften aus Berlin zurück.
Es begann nicht gut für Werders Leichtathleten, insbesondere für Fabian Netzlaff nicht. Das Werder-Talent ging als Favorit über die 60 Meter der U20 in den Startblock. Genau diesen verließ er dann aber zu früh, die Disqualifikation folgte bereits im Vorlauf und beendete abrupt die Titelträume. Nur drei Läufe später erwischte es Podestkandidatin Svea Kittner, die ebenfalls aufgrund eines Fehlstarts bereits als disqualifiziert galt auf. Erst nach einem Einspruch und Ansicht der eigenen Videobilder wurde die Entscheidung revidiert und Svea durfte im Endlauf an den Start gehen. In diesem kam die Grün-Weiße dann nur zögerlich aus dem Startblock, rollte dann das Feld aber bravourös von hinten auf und verpasste im Fotofinish nur knapp das Podest als Viertplatzierte in immer noch sehr guten 7,68 Sekunden.
Erst mit dem Titelgewinn von Jana Müller-Schmidt fanden die Grün-Weißen zurück in die Erfolgsspur. Die Kugelstoßerin gewann die Frauenkonkurrenz mit einer Weite von 12,54 Metern, obwohl sie unter der Woche noch mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte. Zum Ende des ersten Wettkampftages lag die Hoffnung auf den Staffeln. Die 4x200-Meter-Staffel der Frauen machte den Anfang und sorgt für den zweiten norddeutschen Meistertitel. Svea Kittner, Yvonne Jungen, Ruth Krause und Lena Kruse gelang ein souveräner Start-Ziel-Sieg, der im Vorfeld so nicht zu erwarten war. Bei den Männern brachten Christian Narloch, Luca Willmann, Alexander Thyme und Patrick Pajer den Staffelstab mit guten Wechseln sicher und als Zweitplatzierte ins Ziel. Geschlagen wurde das Quartett nur von den favorisierten Berlinern vom SCC, welche in Deutscher Jahresbestzeit siegten. Den Silberrang konnte auch Sven Suhling außerhalb der Halle im Hammerwurf der Männer mit 45,45 Metern erringen.
Am zweiten Wettkampftag standen vor allem die 200 Meter Läufe im Vordergrund. Auf der Hallenrunde gab Svea Kittner ein beeindruckendes Saisondebüt. Sie glänzte bereits im Vorlauf mit persönlicher Bestzeit von 25,04 Sekunden. Diese Zeit bestätigte sie im Endlauf und sprintete mit Platz 3 zu einem weiteren Podestplatz. In der U20 benötigte Lena Kruse für die gleiche Distanz 26,61 Sekunden, was ebenso eine neue Bestzeit für die junge Athletin bedeutet.
Kim Jokel
