Neujahrssportfest

Sandra Dinkeldein sprintete neue persönliche Bestzeit und sicherte sich die DM-Quali (Foto: Iris Hensel)
Leichtathletik
Sonntag, 11.01.2015 / 08:13 Uhr

Zahlreiche Athletinnen und Athleten aus dem norddeutschen Raum nutzten in Bremen die Chance auf den ersten Wettkampfstart des Jahres.

Gute Stimmung herrschte am gestrigen Sonntag in der Leichtathletikhalle des Weserstadions. Der SV Werder Bremen hatte zum traditionellen Neujahrssportfest geladen und zahlreiche Athletinnen und Athleten aus dem norddeutschen Raum nutzten die Chance auf den ersten Wettkampfstart des Jahres.

Für die überragenden Ergebnisse des Tages sorgten Werders weiblichen Sprinterinnen. In diversen Altersklassen ließen sie ihren Konkurrentinnen keine Chance und knackten reihenweise Qualifikationsnormen zu Deutschen Meisterschaften. Den Anfang machte Finja Damaschke in der Altersklasse U18. Nach neuer persönlicher Bestzeit von 7,95 sec im 60 Meter Vorlauf, die bereits DM-Quali bedeutete, steigerte sich die Nachwuchssprinterin im Finale ein weiteres Mal und überquerte die Ziellinie in 7,89 sec. Noch etwas schneller sprintete Katharina Rocke in der U20 durch die heimische Halle. 7,83 sec im Vorlauf und 7,84 sec im Endlauf brachten sowohl sie als auch ihren Sprinttrainer Andrei Fabrizius zum jubeln, die DM-Quali für die Jugend-Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg war geschafft.

Doch damit nicht genug, auch im Frauenbereich lagen sich die Sprinterinnen in Grün-Weiß freudestrahlend in den Armen, denn sowohl Svea Kittner als auch Sandra Dinkeldein gelangen die Qualifikationsnormen zu den nationalen Titelkämpfen in Karlsruhe. Dinkeldein erreichte im Vorlauf eine neue persönliche Bestzeit von 7,55 sec und steigerte diese eine Stunde später, im Finale, auf hervorragende 7,53 sec. Svea Kittner, die aufgrund leichter Verletzungsprobleme bisher im Training selten Spikes angezogen hatte, lief im Vorlauf 7,62 sec und verzichtete anschließend aus Vorsichtsgründen auf das Finale. Trainer Andrei Fabrizius war die Freude über die Leistungen anzumerken: „Alle Sprinterinnen haben toll trainiert und sich sofort mit Bestleistungen und den Qualinormen belohnt, das freut mich unglaublich. Nun folgen die regionalen und norddeutschen Meisterschaften, ehe es Mitte Februar zum Hallensaisonhöhepunkt, den Deutschen Meisterschaften, kommt.“

Eine gute Rolle bei den Deutschen Meisterschaften will auch Fabian Netzlaff spielen. Der Sprinter, der noch in der Jugend startberechtigt ist, startet dieses Mal in der Altersklasse der Männer und verpasste die DM-Qualinorm für Karlsruhe im 60 Meter Finale nur um knappe 2 Hundertstel Sekunden, seine Zeit: 6,97 sec. Im Laufe der nächsten Wochen sollte die Zeit im Bereich des Machbaren sein.

Neben den Sprinterinnen und Sprintern überzeugten auch zahlreiche Werder Athletinnen und Athleten in den technischen Disziplinen. So gelang Mareike Max ein doppelter Triumph in der U18, wo sie sich sowohl im Hochsprung (1,67m) als auch im Weitsprung (5,34m) durchsetzen konnte. Ihre Mannschaftskollegin und Trainingspartnerin Kerstin Geisweller gewann den Hochsprung der U20 mit übersprungenen 1,70m und Wiebke Oelgardt sprang im Weitsprung der W15 mit 5,18m am weitesten, direkt gefolgt von Nele Wöltjen auf Rang Zwei (5,08m). Den Weitsprung der M15 gewann ebenfalls ein Werderaner. Lars Keffel knackte als einziger Athlet seiner Altersklasse die 5-Meter-Marke und landete bei seinem besten Versuch bei 5,38m. Zusätzlich war Keffel auch im 60m Hürden-Lauf mit 8,89 Sekunden erfolgreich.

Olaf Kelterborn

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