Mit drei Titel und weiteren fünf Podestplätzen kehrten Werders Leichtathletinnen und -Athleten von den letzten Noddeutschen Titelkämpfen des Sommers zurück.
Mit drei Titel und weiteren fünf Podestplätzen kehrten Werders Leichtathletinnen und -Athleten von den letzten Noddeutschen Titelkämpfen des Sommers zurück.
Drei Norddeutsche Meistertitel und fünf weitere Medaillenplätze ist die Ausbeute des grün-weißen Leichtathletik-Nachwuchses bei den letzten Norddeutschen Titelkämpfen dieses Sommers. Rahel Rüdel avancierte mit ihrem Doppelsieg über 100 Meter und 200 Meter zur Sprintkönigin von Hannover.
Nachdem ihre Starts bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften vor zwei Wochen für Rahel Rüdel nicht zufriedenstellend verliefen, wollte sie bei ihren letzten Starts in diesem Sommer noch einmal überzeugen. Genau das sollte ihr bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hannover gelingen. Die grün-weiße Sprinterin gewann sowohl über 100 Meter als auch über 200 Meter den Meistertitel in der U20 und folgt damit Linda Krevert, der das gleiche Kunststück im Vorjahr gelang. Am ersten Tag siegte die 18-jährige über 100 Meter in 12,24 Sekunden, nachdem sie zuvor bereits souverän ihren Vor- und auch den Zwischenlauf gewonnen hatte. Zu ihrem 200 Meter-Titel sprintete Rahel Rüdel tags darauf in neuer persönlicher Bestzeit von 24,96 Sekunden. Damit bleibt der 200 Meter-Titel weiter in grün-weißer Hand nach den Erfolgen von Svea Kittner (2011) und Linda Krevert (2012). Mit Lena Kruse war in dem 200 Meter-Endlauf noch eine weitere Werderanerin vertreten und belegte den sechsten Rang. In der männlichen Jugend U20 sorgte Christian Narloch mit dem dritten Rang für einen weiteren Podestplatz über 200 Meter (22,75 Sekunden).
Werders Stabhochsprung-Nachwuchs sorgte für einen weiteren kompletten Medaillensatz. Die Goldmedaille und damit einen weiteren Norddeutschen Meistertitel konnte Philip Kass in der U16 mit übersprungenen 3,80 Metern einfahren und scheiterte erst an der 4 Meter-Marke. In der weiblichen Jugend U16 katapultierte sich Liv Heinemann über 2,80 Meter und damit auf den Silberrang vor Janina Selvarajah auf dem sechsten Platz (2,40 Meter). Den dritten Podestplatz konnte Maximilian Knief erklimmen, nach dem er eine Höhe von 4,20 Metern überwand.
Finja Damaschke nutze die Titelkämpfe zum letzten Formcheck vor den anstehenden Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Siebenkampf. Zwei Medaillen bei zwei absolvierten Starts sind Indiz dafür, dass ihre Form stimmt. Die U16-Athletin sprintete auf der 100 Meter-Distanz nach 12,68 Sekunden zu Silber und sprang mit 5,36 Metern auf Platz drei in der 49-köpfigen Weitsprung-Konkurrenz.
Kim Jokel
