Eine goldene, drei silberne und zwei bronzene Medaillen bei den Norddeutschen Leichtathletikmeisterschaften in Hamburg, so lautete die erfreuliche Bilanz der grün-weißen Leichtathleten.
Eine goldene, drei silberne und zwei bronzene Medaillen bei den Norddeutschen Leichtathletikmeisterschaften in Hamburg, so lautete die erfreuliche Bilanz der grün-weißen Leichtathleten.
Eine goldene, drei silberne und zwei bronzene Medaillen bei den Norddeutschen Leichtathletikmeister-schaften in Hamburg, so lautete die erfreuliche Bilanz der grün-weißen Leichtathleten nach den Hallentitelkämpfen des vergangenen Wochenendes.
Für den größten Erfolg sorgte gleich zu Beginn Linda Krevert im Weitsprung der U20 Konkurrenz. In einem spannenden Wettkampf steigerte sich die Senkrechtstarterin der bisherigen Hallensaison kontinuierlich und landete im fünften Versuch bei tollen 5,98m. Damit sprang sie einen Zentimeter an ihre bisherige Bestleistung heran, „und das, obwohl sie den ganzen Januar mit Knieproblemen zu kämpfen hatte“ so Sportwart Andrei Fabrizius. „Man konnte in Hamburg aber deutlich sehen, dass Linda trotz dieser Beeinträchtigung genau wusste worum es geht und sie ihre große Titelchance unbedingt nutzen wollte. Das zeichnet sie absolut aus und stimmt uns auch für die Deutschen Meisterschaften sehr positiv“ so Fabrizius weiter.
Bei den deutschen U20 Titelkämpfen in Sindelfingen wird auch die weibliche 4x200m Staffel zu sehen sein. Das Quartett, das erstmals in der neuen Staffelbesetzung Linda Krevert, Svea Kittner, Rahel Rüdel und Nele Makatowski antrat, lieferte sich lange Zeit einen großen Titelkampf mit dem SCC Berlin, der letzten Endes zur Silbermedaille im Norden und zur besten Staffelzeit, die eine weibliche Werder Staffel jemals erreichen konnte, führte. In 1:43,02 min überquerte das grün-weiße Quartett die Ziellinie und unterbot damit die DM-Quali um nahezu fünf Sekunden.
Nachwuchssprinter Fabian Netzlaff, der ebenfalls mit großen Chancen nach Hamburg gereist war, erfüllte die Erwartungen mit zwei Podestplatzierungen erfreulicherweise ebenfalls. In seiner Spezialdisziplin, dem 60m Sprint, lief er als Zweitplatzierter in sehr guten 7,02 sec ins Ziel, ganz zur Zufriedenheit seines Sprinttrainers Andrei Fabrizius: „Fabian war vor den Meisterschaften aufgrund leichter Leistenprobleme etwas verunsichert, dennoch hat er es im Finale ausblenden können und ein gutes Rennen gezeigt. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Platzierung, denn man muss immer bedenken, dass er als Athlet des Jahrgangs 1996 zu den jüngsten Sprintern im Feld gehörte.“ Im Weitsprung, Netzlaffs zweiter „Lieblingsdisziplin“, reichten die 6,75m aus dem letzten Durchgang ebenfalls für einen Podestplatz, dieses Mal Rang 3. „Im Sprungbereich hat Fabian aber noch deutlich mehr Luft nach oben“, so Sprungtrainer Ahmad Hosseini, „aber wir wissen genau wo es bei dem einen oder anderen Sprung noch Verbesserungspotential gibt und werden zum Sommer hin gezielt dran arbeiten auch diese kleinen Probleme in den Griff zu bekommen.“
Für weitere positive Resultate sorgten die 4x200m Staffelläufer der Männer, die sich in der Besetzung Max Hentschel, Luca Willmann, Alexander Thyme und Christian Narloch in 1:29,70 min Rang 2 erlaufen konnten sowie Luca Willmann über die 200m Einzelstrecke, in der er sich neben Rang 4 mit seiner persönlichen Bestzeit von 22,05 sec auch die B-Norm für die Deutschen Meisterschaften sicherte. Für den positiven Schlusspunkt sorgte Jana Müller-Schmidt im Kugelstoßen der Frauen, wo ihr 12,56m die Bronzemedaille einbrachten.
Olaf Kelterborn
