Bei schwierigen Wetterverhältnissen in Hannover sicherten sich Werders Leichtathleten insgesamt drei Landesmeistertitel Bremen/Niedersachsen.
Bei schwierigen Wetterverhältnissen in Hannover sicherten sich Werders Leichtathleten insgesamt drei Landesmeistertitel Bremen/Niedersachsen.
Es war kalt, windig und regnerisch in Hannover, alles in allem also keine optimalen Bedingungen für die Freiluftsportart Leichtathletik. Und dennoch gelang es den Sportlern in Grün-Weiß sich insgesamt drei Mal ganz oben auf dem Siegerpodest zu platzieren.
Den Anfang machte über 400 Meter Hürden der Frauen Yvonne Jungen. Die Langhürdenspezialistin aus der Trainingsgruppe von Andriy Wornart hatte im Vorfeld der Meisterschaften neben dem Titel Bremen/Niedersachsen auch noch die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im Hinterkopf. In 64,62 Sekunden gewann die Werderanerin die Konkurrenz in Hannover deutlich, verfehlte jedoch die angestrebte DM-Qualifikation. „Leider hatten wir heute etwas Pech mit den äußeren Bedingungen, so dass sich Yvonne nicht mehr für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren konnte. Das ist schade, wirft uns in unseren weiteren Saisonzielen aber nicht groß zurück“, so Hürdentrainer Andriy Wornart.
Der Shootingstar der bisherigen Saison, Fabian Netzlaff, litt im Weitsprung der U18 ebenfalls unter den schlechten Wetterbedingungen und konnte dementsprechend nicht an seine jüngste Sieben-Meter-Weite anknüpfen. Dennoch gewann er den Landesmeistertitel in beachtlichen 6,74 Metern im letzten Versuch.
Für den krönenden Abschluss der Veranstaltung sorgte die 4x400-Meter-Staffel der Werder-Männer. In der Besetzung Niclas Aleff, Stephan-Markus Schöl, Max Hentschel und Christian Siegmund überquerten sie im strömenden Regen in 3:23,62 Minuten als erste Mannschaft die Ziellinie. Sportwart Andrei Fabrizius zog im Anschluss an die Meisterschaften folgendes Fazit: „Unsere Sportlerinnen und Sportler, und das gilt nicht nur für die Titelträger, haben sich von den extrem schlechten Bedingungen nicht so sehr beeindrucken lassen wie man es vielleicht hätte befürchten müssen. Dementsprechend sind wir insgesamt recht zufrieden mit den Meisterschaften. Dennoch wünschen wir uns für die kommenden Wochen natürlich sommerliche Temperaturen, damit die Wettbewerbe jeweils bei optimalen Wetterverhältnissen ausgetragen werden und die Athleten ihre wahren Leistungsstärken zeigen können.“
Olaf Kelterborn
