Werders Sprinter beweisen sich unter Deutschlands Top-Sprintern bei der Kurpfalz Gala in Weinheim.
Werders Sprinter beweisen sich unter Deutschlands Top-Sprintern bei der Kurpfalz Gala in Weinheim.
Vier persönliche Bestleistungen, vier DM-Qualifikationen,, ein neuer Bremer Landesrekord, eine neue deutsche Jahresbestleistung und ein Debüt im Nationalmannschaftstrikot sind die beeindruckende Bilanz von Fabian Netzlaff, Svea Kittner und Rahel Rüdel bei der Kurpfalz-Gala in Weinheim.
Als sich am Samstag die besten Sprinterinnen und Sprinter Deutschlands zur Kurpfalz-Gala in Weinheim trafen waren auch vier Athleten der Sprint-Trainingsgruppe von Andrei Fabrizius dabei. Eine lange Reise, die Fabrizius wie folgt erklärt: „Weinheim gilt als das Sprint-Mekka. Jahr für Jahr werden dort die schnellsten Zeiten in Deutschland gelaufen. Diese Chance wollten wir in diesem Jahr auch unbedingt wahrnehmen."
Und diese Chance nahmen Fabian Netzlaff, Svea Kittner und Rahel Rüdel an und wahr. Trotz erneut sehr kühler und daher nicht optimaler Bedingungen kommen die drei allesamt mit neuen persönlichen Bestleistungen zurück nach Bremen. Fabian Netzlaff machte den Anfang im Weitsprung, flog mit 7,17 Metern zu einer neuen deutschen Jahresbestleistung der U18 und verbessert zugleich den über 37 Jahre alten Bremer Landesrekord. „Das Starterfeld war sehr groß und führte zu langen Pausen. Das war nicht optimal!", analysierte Trainer Andrei Fabrizius und sieht noch weiteres Steigerungspotenzial. Darüber hinaus gab Fabian Netzlaff sein Debüt im Trikot der Nationalmannschaft in einer der DLV U20-Sprintstaffeln, welche sich für die U20-EM in Rieti qualifizieren konnte. Wenn es dem Werderaner gelingt zu den sechs schnellsten deutschen U20-Sprintern zu gehören, winkt ihm die erste internationale Meisterschaft.
Svea Kittner zeigte sich bei ihrem Saisoneinstand in Weinheim bereits in beeindruckender Frühform. Mit 12,16 Sekunden über 100 Meter und 25,06 Sekunden über 200 Meter kehrt die Sprinterin mit zwei persönlichen Bestleistungen und der Qualifikation zu den Deutschen Juniorenmeisterschaften zurück an die Weser. Diese konnte auch ihre Vereinskameradin Rahel Rüdel abhaken. Die frischgebackene Abiturientin überquerte nach 100 Metern in 12,14 Sekunden, so schnell wie nie zuvor, die Ziellinie.
Sprinttrainier Andrei Fabrizius zeigte sich zufrieden: „Die lange Reise hat sich absolut gelohnt. Jeder fährt mit neuen Bestleistungen nach Hause und hat bereits jetzt die Gewissheit auch bei den Deutschen Meisterschaften dabei zu sein. Wehrmutstropfen ist die kurzfristige Erkrankung von Luca Willmann, der hoffentlich zur kommenden Werder-Gala wieder an den Start gehen kann."
Kim Jokel
