Welcher Leichtathlet träumt nicht davon einmal an den ungewöhnlichsten Orten der Welt zu laufen?! Für ein Werder Team wurde das Ende November Realität.
Welcher Leichtathlet träumt nicht davon einmal an den ungewöhnlichsten Orten der Welt zu laufen?! Für ein Werder Team wurde das Ende November Realität.
Welcher Leichtathlet träumt nicht davon einmal an den ungewöhnlichsten Orten der Welt zu laufen, z.B. die kühlen Schweizer Alpen hinauf, über den heißen Wüstensand, durch den nächtlichen Regenwald, quer durchs Eis der Antarktis oder entlang des Südseestrands. All das wurde Ende November für ein Werder Team Realität, denn sie nahmen an der wohl ungewöhnlichsten Laufveranstaltung Deutschlands im Klimahaus Bremerhaven teil.
Es galt für die Werder Leichtathleten Niklas Bruns, Lasse Spohler und Kim Jokel, die dem „Team Kamerun" zugeordnet wurden, einen Parcours quer durch die Ausstellung des Klimahauses in möglichst schneller Zeit zu absolvieren. Die Referenzzeit wurde von der amtierenden Weltmeisterin der Transplantierten im Tennis-Doppel und Vize-Weltmeisterin im Golf, Chantal Bausch, vorgegeben. Diese Zeit galt es zu knacken, da für jeden Läufer, der schneller ist, eine zusätzliche Spende in Höhe von 10 Euro für den guten Zweck getätigt wurde.
Stichwort guter Zweck: Der Reinerlös aus den Startgeldern ging in diesem Jahr, ganz zur Freude der ehemaligen Weltklasse Biathletin Kati Wilhelm, die die Schirmherrschaft für den Klimahaus-Lauf übernahm, an den Verein „Junge Helden e. V.". Unter dem Motto „Entscheidend ist nur die Entscheidung" engagiert sich der Berliner Verein bundesweit für die Aufklärung zum Thema Organspende (Infos unter: http://www.junge-helden.org/).
Werders Leichtathleten, die an diesem Tag im Trikot von Werders CSR Marke "WERDER BEWEGT - LEBENSLANG" liefen, zeigten ihr ganzes Können und reihten sich mit Top-Zeiten, die allesamt unter der Referenzzeit waren, in den Top 20 ein und erliefen somit 30 Euro zusätzlich für den guten Zweck. Lasse Spohler war trotz der Tatsache, dass der Spaß an diesem Tag ganz klar im Vordergrund stand, ziemlich aus der Puste im Ziel: „Die Strecke ist zwar nur 1.000 Meter lang, hat es aber dennoch in sich, denn man muss immer wieder abbremsen, Kurven laufen und locker 250 bis 300 Treppenstufen absolvieren. Das ist schon etwas ganz anderes als 1.000 Meter auf der Tartanbahn zu laufen. Es hat allerdings riesigen Spaß gemacht und dass wir gleichzeitig noch etwas für den guten Zweck tun konnten ist umso besser".
Das besondere Ambiente im Klimahaus machte nebenbei auch so allen Beteiligten Lust auf mehr, so dass sich Geschäftsführer Arne Dunker in den kommenden Wochen ganz bestimmt auf viele neugierige Besucher der Ausstellung freuen kann (Infos unter: http://www.klimahaus-bremerhaven.de/).
Olaf Kelterborn
