WM-Ticket für Netzlaff

Auch heute gab es wieder Anlass genug für Fabian Netzlaff, die Faust nach oben zu strecken, wie hier in Zeven. (Foto: Jörg Großmann)
Leichtathletik
Samstag, 22.06.2013 / 21:05 Uhr

Fabian Netzlaff erfüllt die U18-WM-Norm bei der Jugend-Gala in Schweifurt und wird Mitte Juli das deutsche Trikot in Donetsk (Ukraine) tragen.

Es war die letzte Gelegenheit für die U18 noch auf den WM-Zug nach Donetsk aufzuspringen. Fabian Netzlaff nutzte diese und wird die deutschen Farben in der Zeit vom 10.-14. Juli bei den U18-Weltmeisterschaften in der Ukraine vertreten.

Fabian hat es spannend gemacht. Als er bereits zum Saisonauftakt beim Pfingstsportfest in Zeven die geforderte U18-WM-Norm von 10,80 Sekunden unterbot, aber ein zu starker Rückenwind die Anerkennung verwehrte, schien es nur noch Formsache zu sein, das der junge Sprinter diese Norm ein weiteres Mal erfüllen würde. Dauerhafte schlechte Wetterbedingungen und daraufhin auftretende muskuläre Probleme sorgten aber zunehmend für Sorgenfalten auf der Stirn von Sprinttrainer Andrei Fabrizius.

Die heutige Jugend-Gala in Schweinfurt war die letzte Startgelegenheit für die deutschen Jugendlichen und auch Fabian Netzlaff, sich noch ein Ticket für die im Juli stattfindende U18-Weltmeisterschaft im ukrainischen Donetsk zu sichern. Bei guten Bedingungen sprintete der 16-jährige Werderaner nach nur 10,67 Sekunden im 100 Meter Vorlauf über die Ziellinie und durfte gleich mehrfach jubeln. Zum einen über die Verbesserung seines eigenen Bremer Landesrekordes aus dem Vorjahr, aber noch viel größer ist die Freude darüber, dass der Bremer Sprinter im Juli die deutschen Farben bei seiner ersten internationalen Meisterschaft in der Ukraine tragen darf. Sein Trainer Andrei Fabrizius war genauso glücklich, wie auch erleichtert: „Die Freude über diesen Erfolg ist riesig bei uns. Noch vor sechs Tagen war unklar, ob Fabian hier laufen kann. Er hatte zuletzt immer wieder mit leichten muskulären Problemen zu kämpfen. Ich bin froh, dass Fabian gleich im Vorlauf diese Leistung abrufen konnte. Auf ein Finale haben wir heute verzichtet, um kein weiteres Risiko einzugehen. Die Norm war das Ziel. Nun gilt es, dass Fabian sich beschwerdefrei und befreit auf die WM vorbereiten kann. Er hat es sich verdient!".

Kim Jokel

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