Sprinter Fabian Netzlaff knackte beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia" den bestehenden Bremer Landesrekord und führt deutsche Bestenliste an.
Sprinter Fabian Netzlaff knackte beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia" den bestehenden Bremer Landesrekord und führt deutsche Bestenliste an.
Werders talentierter Nachwuchsathlet Fabian Netzlaff sorgte zum Abschluss der Sommersaison beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia" in Berlin für einen echten Paukenschlag.
Bei regulären Windverhältnissen von 1,2 Meter pro Sekunde Rückenwind pulverisierte der Schützling aus der Trainingsgruppe von Andrei Fabrizius seinen eigenen Bremer Landesrekord über 100m deutlich. Nach sehr gutem Start und lockerer Renngestaltung von vorne ließ er die gesamte deutsche Konkurrenz der Wettkampfklasse 2 (Jungen) hinter sich und staunte im Ziel selbst nicht schlecht, als die Zeitnahme bei sensationellen 11,00 sec stehen blieb. Neben Platz 1 in den Bremer Rekordbüchern gelang Netzlaff mit seinem Sprint zusätzlich auch der Sprung auf den ersten Rang in der A-Schüler Bestenliste Deutschlands.
„Wir haben in dieser Saison bei vielen Wettkämpfen erleben können, dass Fabian außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt und diese auch nach und nach im Wettkampf umsetzt. Dass er jetzt zum Saisonabschluss allerdings noch einmal ein solch tolles Sprintergebnis abliefert und sich damit auf Rang 1 in Deutschland schiebt, konnte man nicht unbedingt erwarten, freut uns aber sehr. Wir sind als Verein richtig glücklich darüber, dass wir Fabian über unseren Talentsichtungstag „entdecken" konnten und er seitdem mit großem Engagement dabei ist" so Sprinttrainer und Sportwart Andrei Fabrizius. „Es macht mir großen Spaß mit Fabian zusammenzuarbeiten und die tolle Entwicklung aktiv zu begleiten. In der kommenden Saison steht für ihn mit dem Übergang in die Jugendklasse der nächste große Schritt an. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass er auch den sehr gut hinbekommen und 2012 zum ersten Mal unter 11,00 Sekunden laufen wird" so Fabrizius weiter.
Neben dem tollen Resultat im Sprint zeigte Netzlaff in der deutschen Hauptstadt auch im Weitsprung sein ganzes Können. Bei absoluter Windstille sprang er mit 6,59m recht nah an seine persönliche Saisonbestleistung heran.
Neben Netzlaff standen mit Christian Narloch und Niklas Bruns zwei weitere Werderaner im Team der Oberschule Ronzelenstraße. Auch sie zeigten ihre gute „Spätform" mit erfreulichen Resultaten über 100m, im Weitsprung sowie im Hochsprung. In der Endabrechnung erreichte die Schulmannschaft Ronzelenstraße mit 8.387 Punkten Rang 12 in Deutschland und verpasste eine einstellige Platzierung nur um wenige Punkte.
Olaf Kelterborn
