Werders Laufteam startete mit großer Besetzung beim diesjährigen Hamburg Marathon. Ganz besonders Jürgen Eberhardt glänzte dabei mit einer klasse Zeit.
Werders Laufteam startete mit großer Besetzung beim diesjährigen Hamburg Marathon. Ganz besonders Jürgen Eberhardt glänzte dabei mit einer klasse Zeit.
Nach zuletzt zwei hervorragenden Ergebnissen von Kerstin Schulze beim Leipzig Marathon (3:27:46 und Platz 5 in der Frauen Gesamtwertung) und Thomas Adick beim Hannover Marathon (3:49:22 beim 2. jemals gelaufenen Marathon), die beide persönliche Bestzeit liefen, waren die Hoffnungen des Werder Laufteams groß auch in Hamburg für Furore zu sorgen.
Doch schon am Samstag gab es die erste Ernüchterung. Holger Frickenschmidt, der sein Marathon Debüt geben wollte und sich lange und konsequent vorbereitet hatte, wachte mit starken Halsschmerzen auf und bekam von Coach Birte Bernhardt die dringende Empfehlung, nicht zu starten. „Gesundheit geht eindeutig vor und aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, so Bernhardt.
Ebenfalls leicht angeschlagen, aber dennoch fit genug für einen Start in der Hansestadt, war Arne Gresens, der bereits im Training eine tolle Form gezeigt hatte. Im Ziel freute sich der grün-weiße Läufer über eine neue persönliche Bestzeit von 3:45 Std. „Wenn ich gesundheitlich komplett fit gewesen wäre hätte ich sogar noch schneller laufen können“, so Gresens nach dem Rennen. Etwas ärgerlich war für ihn, dass der Zeitmesschip nicht richtig funktionierte, so dass seine offiziell gewertete Zeit noch aussteht.
Tina und Birte Bernhardt, die auch dieses Mal schon fast traditionell Hand in Hand über die Ziellinie liefen, mussten sich in der Hansestadt recht früh „durchbeißen“, denn „die Bedingungen waren härter als wir es erwartet hätten“, so Birte Bernhardt. Im Ziel waren Beide jedoch sehr glücklich, denn mit der Zeit von 3:28 Std. konnten sie sehr zufrieden sein.
Gar nicht ins Rennen fand Janina Beck, die sich eine Zielzeit von 3:15 Std. vorgenommen hatte. Dementsprechend früh, nämlich genau nach 27 Kilometern, beendete sie den Marathon vorzeitig.
Für einen Glanzpunkt sorgte Jürgen Eberhard. Er ließ sich weder von dem schlechten Wetter noch von der Strecke aus dem Rhythmus bringen und lieferte ein klasse Ergebnis ab. In 3:16:33 war er an diesem Tag der schnellste Läufer des Werder Bremen Laufteams.
Vier weitere Werderaner liefen die Gesamtdistanz des Marathons als Staffelquartett. Miriam Wontroba, Thomas Adick, Karina Sempf und Inga Holle hatten sichtlich Spaß an dieser Form des Wettbewerbs und genossen die tolle Atmosphäre des Hamburg Marathons mit den tausenden Zuschauern und Bands am Rand sichtlich. Ihre Gesamtzeit von 4:28:29 spielte dabei nur eine Nebenrolle.
Olaf Kelterborn
