Geisweller springt auf DM-Platz 7

Übersprang 1,75m und durfte sich über eine tolle DM-Platzierung freuen: Kerstin Geisweller (Foto: Jörg Großmann)
Leichtathletik
Montag, 23.02.2015 / 06:43 Uhr

Mit insgesamt sehr guten Leistungen und zufriedenen Gesichtern kehrte das Werder Quartett von den Deutschen Meisterschaften in Karlsruhe zurück an die Weser. Für das beste Resultat aus grün-weißer Sicht sorgte Kerstin Geisweller im Hochsprung der Frauen.

Die talentierte Athletin, die noch im Jugendbereich startberechtigt ist, wurde, trotz knapp verpasster Qualifikationsnorm, mit einer Wildcard in das Starterfeld der Deutschen Meisterschaften berufen und nutzte diese Gelegenheit prompt aus. Mit übersprungenen 1,75m ließ sie mehrere deutsche Hochspringerinnen im Feld der Frauen hinter sich und belegte einen erfreulichen 7. Gesamtrang. „Für Kerstin ist das ein toller Erfolg“, beschreibt es ihr Heimtrainer Roman Fricke zutreffend. „Sie hat es hervorragend hinbekommen mit der ungewohnt hohen Anfangshöhe von 1,70m umzugehen. Die 1,75m meisterte Kerstin dann gleich im ersten Versuch und auch bei den 1,80m war sie gut dabei. Leider hat diese Höhe nicht ganz geklappt, aber man konnte sehen, dass sie auch dazu in der Lage ist. Unser Ziel für die Sommersaison ist damit schon einmal klar definiert.“

Neben Kerstin Geisweller starteten in Baden-Württemberg noch drei Athletinnen bzw. Athleten in verschiedenen Sprintwettbewerben. Einen Doppelstart absolvierten Svea Kittner und Sandra Dinkeldein. Über 60 Meter trumpfte dabei Svea Kittner ganz besonders auf. Sowohl im Vorlauf (7,57 sec) als auch im Zwischenlauf mit 7,56 sec sprintete der Schützling von Trainer Andrei Fabrizius in neuer persönlicher Bestzeit über die Ziellinie. Dinkeldein erreichte ebenfalls gute 7,73 sec, womit sie allerdings bereits im Vorlauf hängen blieb. Einen Tag später sprintete das Duo auf der 200 Meter Hallenrunde Zeiten von 24,73 sec (Kittner) und 24,95 sec (Dinkeldein).

Im Männerbereich ging der frischgebackene Bronzemedaillengewinner der Deutschen Jugendmeisterschaften, Fabian Netzlaff, über 60 Meter an den Start. Ihm gelang es in Karlsruhe leider nicht an seine hervorragende Zeit von 6,86 sec aus Neubrandenburg heranzulaufen, dennoch konnte auch er mit erzielten 6,99 sec zufrieden sein. Trainer Andrei Fabrizius zog ein insgesamt sehr zufriedenes Fazit: „Alle Athletinnen und Athleten haben sich sehr gut verkauft. Die Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen sind das nationale Highlight, man muss es erst einmal hinbekommen im Feld der besten deutschen Leichtathleten und vor den vielen Zuschauern seine beste Leistung abzurufen. Besonders Svea und Kerstin ist das toll gelungen, aber auch Sandra und Fabian haben sich ordentlich verkauft. Nun heißt es kurz abschalten, bevor es im April mit dem Trainingslager in die heiße Phase der Sommervorbereitung geht.“

Olaf Kelterborn

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