Geisweller springt unter die Top-5

Bei ihrem DM-Debüt sprang Kerstin Geisweller mit 1,74m auf Rang 5 (Foto: Dirk Fußwinkel / www.footcorner.de)
Leichtathletik
Sonntag, 16.02.2014 / 22:10 Uhr

Drei Top-8 Platzierungen und zwei neue persönliche Bestleistungen, das ist die Bilanz von Werders Leichtathleten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften.

Mit drei Top-8 Platzierungen, zwei neuen persönlichen Bestleistungen und jeder Menge toller Erfahrungen im Gepäck kehrten Werders Leichtathletinnen und Leichtathleten von den Deutschen Jugend Hallenmeisterschaften in Sindelfingen zurück.

Allen voran Kerstin Geisweller konnte sich als „Gewinnerin“ fühlen. Die Hochspringerin aus der Trainingsgruppe von Ahmad Hosseini feierte im Glaspalast ihr Debüt auf nationaler Ebene und kam mit übersprungenen 1,74m ganz nah an ihre bisherige Hallenbestleistung von 1,75m heran. Damit gelang ihr in der Altersklasse U20, in der fast ausschließlich ältere Athletinnen am Start waren, ein hervorragender fünfter Rang.

Als ebenso erfreulich ist der DM-Auftritt von Stabhochspringer Maximilian Knief zu beurteilen. Der U18 Nachwuchsathlet, der bei den Landesmeisterschaften Bremen/Niedersachsen mit seiner neuen persönlichen Bestleistung von 4,71m das Ticket für die nationalen Titelkämpfe löste, bestätigte in der älteren Altersklasse U20 seine künftigen Ambitionen im Stabhochsprungbereich und erreichte in der Endabrechnung mit übersprungenen 4,70m Rang 8.

Schon mit einiger Meisterschaftserfahrung im Gepäck ging Fabian Netzlaff in Baden-Württemberg an den Start im 60m Sprint der U20. Nach gutem Auftakt im Vorlauf mit 6,98 sec steigerte sich Netzlaff im Halbfinale auf eine neue persönliche Bestzeit von 6,93 sec. Im Finale musste er leider einem kleinen Fehler am Start „hinterherlaufen“, so dass am Ende eine Zeit von 7,01 sec und Platz 8 zu Buche standen. „Es ist schade, dass Fabian ausgerechnet im Endlauf ein Fehler in der Beschleunigungsphase unterlaufen ist“, so Trainer Andrei Fabrizius nach dem Rennen, „aber dennoch kann er mit sich zufrieden sein, denn er hat nach vielen muskulären Problemen zu seinem Rhythmus zurückgefunden und dies mit seiner tollen neuen Bestzeit im Halbfinale untermauert. Nun werden wir uns gezielt auf die 100m im Sommer vorbereiten.“

Netzlaffs Trainingskollegin Rahel Rüdel, die sich erstmals in einer Einzeldisziplin für Deutsche Meisterschaften qualifiziert hatte, endeten die Meisterschaften ebenfalls sehr erfreulich. Im 200m Rennen ihrer Altersklasse U20 gelang ihr in ihrem Zeitvorlauf ein zweiter Platz mit neuer persönlicher Bestleistung von 25,34 sec. In der Gesamtergebnisliste reihte sich Rüdel damit auf Rang 15 ein.

Etwas Pech mit den Wetterbedingungen hatte Speerwerfer Jan Walter bei den im Freien durchgeführten Winterwurfmeisterschaften. Er rutsche beim aufwärmen auf dem regennassen Tartanbelag weg und verletzte sich leicht an Bein. Dennoch ging der Werder-Athlet an den Start und absolvierte zwei Versuche. Der weiteste Wurf landete bei 49,70m, gleichbedeutend mit Platz 12 in Deutschland.

„Insgesamt haben wir zwei tolle Tage in Sindelfingen erlebt, bei dem vor allem auch ein toller Teamgeist alle Athletinnen und Athleten zu sehr guten Leistungen motiviert hat. Wir können zufrieden die Reise nach Bremen antreten und optimistisch auf die Sommersaison blicken, in der mit Sicherheit erneut viele persönliche Bestleistungen geknackt werden“ so das Fazit von Trainer und Sportwart Andrei Fabrizius nach den Jugend-Hallenmeisterschaften 2014.

Olaf Kelterborn

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