Werders Leichtathleten präsentierten sich bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum Wattenscheid von einer guter Seite und lieferten erfreuliche Resultate ab.
Werders Leichtathleten präsentierten sich bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum Wattenscheid von einer guter Seite und lieferten erfreuliche Resultate ab.
Das ausverkaufte Lohrheidestadion in Bochum Wattenscheid war der stimmungsvolle Austragungsort für die diesjährigen Deutschen Leichtathletikmeisterschaften, an denen auch zwei Sprintstaffeln sowie zwei Einzelstarter in Grün-Weiß teilnahmen.
Die Sprintstaffeln der Männer und der Frauen, bei denen die Athleten Christian Narloch und Ruth Krause ihr Meisterschaftsdebüt feiern konnten, erzielten vor der für sie ungewohnten Kulisse jeweils neue Saisonbestzeiten. Die Männer traten in der neuen Formation Christian Narloch, Niclas Aleff, Alexander Thyme und Luca Willmann an und machten ihre Sache in 41,86 Sekunden sehr gut. Motiviert von der guten Zeit der Männer ging das ebenfalls neu formierte Staffelquartett der Frauen an den Start. Stefanie Kern, Linda Krevert, Ruth Krause und Yvonne Jungen brachten den Staffelstab sicher "nach Hause" und überquerten die Ziellinie in 48,39 Sekunden.
"Bei den Staffelwechseln wäre sicher noch etwas mehr drin gewesen" so Sprinttrainer Andrei Fabrizius, "ich bin aber dennoch sehr zufrieden, da ich selber ganz genau weiß wie schwer es ist als neu zusammengestelltes Team bei der größten Meisterschaft des Jahres auf den Punkt alles richtig und optimal zu machen. Dafür ist es unseren beiden Staffeln mit neuen Saisonbestzeiten und den Plätzen 11 und 13 absolut super gelungen, wozu ich ihnen nur gratulieren kann."
Etwas weniger Glück, vor allem mit den äußeren Bedingungen, hatten die Einzelstarter über 400m Hürden, Christian Siegmund und Niclas Aleff. Mit 53,65sec und 53,70sec belegten die Werderaner zwar die guten Ränge 15 und 16 in Deutschland, haderten jedoch etwas mit dem Wind: "Leider war der Gegenwind auf den ersten 200 Metern so stark, dass wir Beide nicht unseren gewohnten Laufrythmus durchziehen konnten" so Siegmund nach dem Rennen. "Dadurch haben wir uns etwas irritieren lassen, was aber nichts daran ändert, dass wir mit den Platzierungen gut leben können, schließlich gehören wir sicher zu den 20 besten Läufern in Deutschland" so Siegmund weiter.
Olaf Kelterborn
