Ein grün-weißes Trio kehrte mit zwei Finalplatzierungen von den Deutschen U20-Hallenmeisterschaften aus Sachsen-Anhalt zurück.
Ein grün-weißes Trio kehrte mit zwei Finalplatzierungen von den Deutschen U20-Hallenmeisterschaften aus Sachsen-Anhalt zurück.
Das kleine grün-weiße Team mit Fabian Netzlaff, Jan Walter und Christian Narloch erwies sich als sehr effektiv und kehrte mit zwei Finalplatzierungen von den Deutschen U20-Hallenmeisterschaften in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) zurück.
Fabian Netzlaff, das 16-Jährige Sprinttalent des SV Werder, erreichte wie im Vorjahr souverän (7,01 Sekunden im Vor- und Zwischenlauf) das 60 Meter-Finale. Auf den Punkt topfit präsentierte er sich und konnte mit der Saisonbestleistung von 6,99 Sekunden und Platz 5 seine Vorjahresplatzierung um zwei Plätze übertreffen. Besondere Beachtung verdient Fabians Finalteilnahme zudem, da er als einziger noch der jüngeren U18-Altersklasse angehört. So war es bereits tags zuvor, als der Werderaner mit 6,67 Metern den Weitsprung mit dem elften Platz, ebenfalls als bester U18-Springer, beendete.
Mit Jan Walter machte ein weiterer Grün-Weißer auf sich aufmerksam. Trotz kalter Temperaturen warf er den Speer auf die neue Bestweite von 57,55 Meter, erreichte damit das Finale der U18 und belegte am Ende der Konkurrenz einen sehr guten 6. Platz bei den Deutschen Winterwurf-Meisterschaften. Sein Trainer Ahmad Hosseini zeigte sich angetan von der Leistung seines neuen Schützlings, ist das Speerwurftraining im Winter doch nur sehr eingeschränkt möglich.
Der dritte grün-weiße Starter, Christian Narloch, war erstmals in seiner noch jungen Kariere in einem Einzelrennen bei den Deutschen Meisterschaften vertreten. Der Bremer ging über die 200 Meter an Start und erwischte im Vorlauf die besonders in der Halle unbeliebte Bahn 1. Am Ende der Hallenrunde blieb die Uhr für ihn nach 23,42 Sekunden stehen, welche nicht für ein Weiterkommen ausreichte.
„Aus vier Einzelstarts zwei Finalplatzierungen zu machen, da kann man von einer guten Quote oder optimalen Ausbeute sprechen. Die Drei haben ihre Sache sehr gut gemacht und gezeigt, dass sie in der Lage sind, sich auch in der nationalen Konkurrenz zu behaupten und zu zeigen.", resümierte Sportwart Andrei Fabrizius zufrieden das Wochenende in Halle/Saale.
Kim Jokel
