Kittner glänzt bei Hallen-DM

Svea Kittner krönte ihre Hallensaison mit einer neuen Bestzeit von 7,64 Sekunden über 60 Meter. (Foto: Jörg Großmann)
Leichtathletik
Sonntag, 24.02.2013 / 15:41 Uhr

Svea Kittner sprintete bei ihren ersten Deutschen Hallenmeisterschaften in neuer Bestzeit in Top-12 Deutschlands über 60 Meter.

Am Wochenende sprinteten, sprangen und warfen Deutschlands beste Leichtathletinnen und Leichtathleten um die Deutschen Hallen-Meistertitel 2013 in Dortmund. Mit Svea Kittner und Luca Willmann verkauften sich auch zwei Werderaner teuer und überzeugten in der ausverkauften Helmut-Körnig-Halle mit starken Leistungen.

Als erstes gab Svea Kittner, in ihrem ersten Jahr bei den Frauen, ihr Debüt bei den „großen" Deutschen Meisterschaften. Über 60 Meter ging sie am Samstag an den Start und krönte ihre ohnehin schon beeindruckende Hallensaison. Bereits im Vorlauf bestätigte die 19-jährige mit 7,69 Sekunden ihre bisher gezeigten Leistungen und schaffte den Sprung ins Halbfinale der 16 besten deutschen Sprinterinnen. Verena Sailer, 100 Meter-Europameisterin 2010 in Barcelona, und Inna Weit, amtierende Deutsche Meisterin über 200 Meter, hießen unter anderen die Konkurrentinnen im Halbfinale. Inspiriert durch diese namenhafte Konkurrenz und angespornt durch die stimmungsvolle Arena sprintete Svea Kittner zu einer neuen persönlichen Bestzeit von 7,64 Sekunden. Nach zwei Halbfinal-Läufen reichte diese Zeit zwar nicht für das Finale der besten acht, aber mit der zwölfbesten Zeit übertraf sie alle Erwartungen. Dies sah allen voran auch ihr Sprinttrainer Andrei Fabrizius so: „Svea hat ihre Sache hier richtig gut gemacht und sich selbst für ihre sehr starke Hallensaison belohnt. Nach einem von Verletzungen geprägten Sommer freut mich ihre Entwicklung umso mehr."

Am Sonntag, dem zweiten Meisterschaftstag, ging mit Luca Willmann auch der zweite Bremer Sprinter an den Start. Willmann steigerte sich im Verlauf der Hallensaison von Rennen zu Rennen über seine Lieblingsstrecke, den 200 Metern. Zuletzt gelang ihm bei einem Hallenmeeting in Bielefeld eine neue Bestzeit von 22,01 Sekunden. Was aber auf dieser Distanz in der Halle die richtige Bahn bewirkt, zeigte sich einmal mehr in Dortmund und ist der Grund für die Streichung dieser Strecke bei internationalen Meisterschaften. Die Vorläufe werden nach den Meldezeiten gesetzt, womit der Werderaner mit Bahn 1 vorlieb nehmen musste. Aufgrund der engen Kurvenradien in der Halle ist dies ein beträchtlicher Nachteil, wie es auch Luca Willmann nicht widerlegen konnte. In Topform angereist, konnte er auf dieser Bahn sein Potential nicht ausschöpfen und so spiegelte seine Zeit von 22,60 Sekunden auch keinesfalls sein derzeitiges Leistungsvermögen dar.

Kim Jokel

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