Über 60 Meter der Männer, einem traditionell sehr stark besetzten Wettbewerb, tritt Fabian Netzlaff an. Der grün-weiße Sprinter kam laut seinem Trainer Andrei Fabrizius „etwas schwer in Tritt in diesem Winter, allerdings zeigt die Tendenz der letzten Wettkämpfe einen klaren Aufwärtstrend, Fabian wurde immer schneller“. Sowohl Trainer als auch Athlet hoffen nun, dass sich dieser Trend beim Hallen Saisonhöhepunkt fortsetzt.
Bereits zum fünften Mal bei einer Erwachsenen DM in der Halle ist Svea Kittner dabei. In dieser Saison verbesserte die Sprinterin ihre persönliche Bestzeit über 60 Meter bereits und hofft sehr darauf, dass sie in Leipzig einen erneuten Angriff auf diese Zeit nehmen kann. „Das Leistungsniveau in der deutschen Spitze ist bei den Frauen derzeit wahnsinnig hoch“, so Andrei Fabrizius. „Dementsprechend gilt es für Svea locker zu bleiben und sich mitreißen zu lassen, dann ist definitiv eine neue Bestzeit drin.“ Ihren zweiten Start absolviert Svea Kittner über 200 Meter. Im vergangenen Jahr belegte sie in der Halle den 7. Rang. „Bei einer Zeit, die sich rund um ihre Bestzeit bewegt, sollte eine ähnliche Platzierung möglich sein“, so Fabrizius.
Ebenfalls über 200 Meter geht Rahel Rüdel an den Start. Ihr gelang die Qualifikationsnorm „auf den letzten Drücker“, was sie selbst ganz besonders freut, denn „ich habe definitiv etwas gut zu machen wenn ich an das letzte Jahr denke“, so Rüdel. Im Jahr 2016 lief Rüdel zwar eine gute Vorlaufzeit, wurde aber nachträglich disqualifiziert, da sie während des Laufs auf eine Linie ihrer Bahn getreten war.