Bei schwierigen nasskalten Bedingungen absolvierten zahlreiche Werder-Langläufer ihren Start beim diesjährigen Hamburg Marathon. Erfreulich war auch das Abschneiden der B-Team Staffel und der Womens-Race Staffel.
Bei schwierigen nasskalten Bedingungen absolvierten zahlreiche Werder-Langläufer ihren Start beim diesjährigen Hamburg Marathon. Erfreulich war auch das Abschneiden der B-Team Staffel und der Womens-Race Staffel.
Für die schnellste Zielzeit sorgte der in der M35 gestartete Tjalf Hoyer. In 3:28:53 überquerte er die Ziellinie und war anschließend „froh, dass ich bei den Witterungsbedingungen meine Form aus dem Herbst bestätigen und erstmals einen negativen Split erlaufen konnte“, so Hoyer. Als „negativen Split“ bezeichnet man eine optimale Renneinteilung, bei dem die zweite Rennhälfte schneller absolviert wird als die erste Hälfte. Dies gelang neben Tjalf Hoyer auch noch weiteren Werder-Athleten. Einen richtig guten Tag erwischte Sema Brauer in neuer persönlicher Bestzeit von 3:35:47 als 42. der Altersklasse W45 sogar in die Top-50 laufen konnte.
Ihre Mannschaftskollegen Detlev Gajeufsky, Arne Gresens sowie Matthias Pelzer starteten allesamt in der AK M50. Am schnellsten, nämlich nach 3:29:52, durchlief Detlev Gajeufsky den Zielbogen, zwar verfehlte er seine persönliche Bestzeit knapp, aber er knackte die für Marathonläufer „magischen“ 3:30:00 und sicherte sich nebenbei Rang 52 in der ausgetragenen deutschen Polizeimeisterschaft. Arne Gresens, der nach 1,5 Jahren Pause seinen ersten Marathon durchlief, war die Zeit von 3:42:48 „zufriedenstellend, nicht mehr und nicht weniger, denn ich wäre gerne unter 3:40:00 geblieben. Aber angesichts des starken Windes und den Regenschauern ist das schon o.k.“, so Gresens. Richtig zufrieden und glücklich war Matthias Pelzer, der aufgrund einer Leisten-OP ein halbes Jahr pausieren musste. In 3:57:18 blieb er sicher unter der 4-Stunden Marke. Die A-Team Trainerin Birte Bernhardt ging in Hamburg als 3:45:00 Zielzeitläuferin an den Start und erfüllte ihre Aufgabe mit 3:43:35 voll und ganz.

Ihren ersten Marathon absolvierte Janna Lorenzen in der AK W30. In 4:04:49 war sie „super glücklich und zufrieden“, wie sie hinterher selbst beschrieb. Ihre Trainerin Birte Bernhardt sieht aber noch viel „Luft nach oben. Ich denke beim nächsten Mal wird die 4-Stunde Marke schon geknackt werden.“ Als echten Marathonsammler kann man Thomas Adick bezeichnen. Der Läufer der M40 bestritt in Hamburg bereits seinen 14. Marathon in 3 Jahren, seine Zielzeit betrug 4:27:24.
Ein klasse Ergebnis in der Marathon-Mix-Staffel erreichte die aus dem B-Team zusammengestellte Formation Hagen Steinbock, Marc Strauß, Marina Thiel und Anika Jäger. Mit 3:53:03 unterboten sie ihr selbst gestecktes Ziel von einer Zeit unter der 4-Stunden Marke deutlich und waren dementsprechend zufrieden, Platz 412 von über 1000 Mix-Staffeln war der verdiente Lohn. Erstmals wurde ein „Womens Race“ ausgetragen, bei dem beide Athletinnen die Halbmarathondistanz zu laufen hatten. Jelena Wiechmann und Doreen Strebe blieben beide unter 2 Stunden und erreichten mit ihrer Gesamtzeit von 3:44:26 den 44. Platz von 343 angetretenen Staffeln.
