Den Anfang machte Björn Seibke in der M12, wo er in 11,29 sec über die 60m Hürden auf dem Silberrang über die Ziellinie lief. Sein Mannschaftskollege Ole Lennart Ostertag zog im 60-Meter-Sprint mit dem 3. Platz eindrucksvoll nach. Ebenso vorn dabei war der noch für die LC Hansa Stuhr startende, aber seit kurzem mit dem SV Werder trainierende, Tom Niclas Graab. Er erreichte den Endlauf auf der 60m-Distanz (9,03 sec) und konnte sich auch über die Hürdenstrecke und im Weitsprung (4,26m) im vorderen Feld platzieren.
Herausragend waren die flächendeckend guten Leistungen der 800m Läufer. Die ungewohnten vier Hallenrunden beendeten Tom Niclas Graab in 2:40,66 min auf Platz 4 und Johann Fischer mit 2:42,98 min auf Platz 6 des Gesamtfeldes. In mutigen Läufen gelangten auch zwei weitere Werderaner, Fynn Termin und Elias Voigt, zu neuen persönlichen Bestmarken.
Nicht nachstehen wollten auf der gleichen Strecke die Athletinnen der W12 und W13. Zum Abschluss des Wettkampftages erzielten Hannah Cirksena, Zoe Hackius, Lucia Mönkemeyer, Emma Strauß und Collien Stubbe teilweise großartige Leistungen. „Die Ergebnisse auf der 800-Meter Distanz waren für uns Trainer sehr beeindruckend, denn man darf nicht vergessen, dass schon sehr viele Wettbewerbe eines langen und kräfteraubenden Tages hinter den Athletinnen lagen“, so Schülertrainer Hartmut Bunzel.
In diesen erwähnten Wettbewerben standen beispielsweise Hannah Cirksena (8,83 sec) und Lucia Mönkemeyer (9,03 sec) in den Endläufen über die 60 Meter der W13, ebenso wie Emma Strauß (9,13 sec) und Collien Stubbe (9,25 sec) in der W12. Ebenfalls achtbar schlugen sich Hannah Cirksena sowie Annika Lueßen und Emma Strauß über die 60m Hürdenstrecke, wo ihnen jeweils persönliche Bestleistungen gelangen.
„Trotz des frühen Aufstehens am Sonntagmorgen und den ca. sechs Stunden Aufenthalt in der stickigen Halle gab es nahezu nur strahlende Gesichter in unseren Reihen“, so Bunzel, der ebenfalls positiv hervorhob, dass „sich unsere Athletinnen und Athleten mit den gleichaltrigen Niedersachsen durchaus messen können. Mein Dank gilt an dieser Stelle auch den anwesenden Eltern, die mit dem Fahrdienst und ihrer Anfeuerung kräftig dazu beigetragen haben, dass es ein toller Tag wurde.“