Drei Wettkampforte, überall Erfolge

Kim-Michelle Schwenke verbesserte ihre persönliche Bestleistung auf 3,85 Meter (Foto: Großmann)
Leichtathletik
Montag, 06.06.2016 / 07:00 Uhr

Olaf Kelterborn

Es war ein ereignisreiches Wettkampfwochenende mit vielen verschiedenen Meetings und Meisterschaften. Werders Leichtathleten konnten an jedem Ort Erfolge feiern, wie der Rückblick zeigt.

Das Stabhochsprungteam reiste nach Soest, wo das 5. Stabhochsprungfestival ausgetragen wurde. Für Philip Kass und Maximilian Knief stand in der U20 der erste WM-Normwettkampf unter regulären Wetterbedingungen auf dem Programm. Während Maximilian Knief bedauerlicherweise im Anlauf umknickte und bereits bei 4,80m auf weitere Sprungversuche verzichten musste, kämpfte sich Philip Kass mit toller Moral im dritten Versuch über die Höhe von 5 Metern. Bei seiner persönlichen Bestleistung und WM-Norm-Höhe von 5,10 m scheiterte er im dritten und letzten Versuch nur denkbar knapp. „Philip war eigentlich schon sehr deutlich drüber bei den 5,10 m, leider ist er dann doch noch von oben auf die Latte gefallen, so dass sie nicht liegenblieb“, so Trainer Leszek Kass.  

Er konnte sich allerdings kurz zuvor an einer neuen persönlichen Bestleistung der aufstrebenden U18 Springerin Kim-Michelle Schwenke erfreuen. Eine Woche nach ihren 3,80 m in Hamburg steigerte sich Schwenke in Soest auf 3,85 m und arbeitet sich kontinuierlich immer näher an die für sie noch „magische“ Höhe von 4 Metern heran.  

Für weitere gute Resultate sorgten Lutz Hentschel (4,10 m) und Rufus Goldbecker (4,00 m) in der männlichen U18 sowie Janina Selvarajah mit 3,35 m in der weiblichen U18.

Nele Wöltjen sicherte sich den Landesmeistertitel in der U18 (Foto: Großmann)

Parallel zu den Stabhochspringern feierten die Hochspringerinnen Mareike Max und Nele Wöltjen Erfolge in Wilhelmshaven. Bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften Bremen/Niedersachsen ließ Mareike Max mit übersprungenen 1,78 m die durchaus namhafte niedersächsische Konkurrenz hinter sich und freute über ihren ersten Titel im Frauenbereich. Ihre Mannschaftskollegin Nele Wöltjen meisterte, nachdem sie die 1,61 m erst in dritten Versuch überspringen konnte, ihre Siegeshöhe von 1,64 m in der U18 Konkurrenz gleich im ersten Durchgang. „Ich freue mich sehr für Mareike und Nele, dass sie sich heute durchsetzen konnten“, so der sichtlich zufriedene Coach Roman Fricke.  

Die Sprinter in Grün-Weiß zeigten sich in Wilhelmshaven ebenfalls von einer guten Seite. So erlief sich unter anderem das Frauenstaffelteam in der Besetzung Katharina Schäfer, Ruth Krause, Constanze Hungar und Sarah Narloch in 48,69 sec den Bronzerang. Yannick Hülle-Schwarz konnte mit zwei neuen persönlichen Bestzeiten, 11,14 sec über 100 Meter und 22,36 sec über 200 Meter, ebenfalls überzeugen. Auf der 400m Hürden Strecke zeigten sich außerdem Said Gilani mit 54,75 sec sowie Ricarda Marschalk mit 63,35 sec (2. Platz) in guter Verfassung.  

Neue persönliche Bestleistungen bzw. Saisonbestleistungen über 100 m erreichten Katharina Schäfer in 12,69 sec (PB) sowie Contanze Hungar in 12,42 sec (SB) und Sarah Narloch in 12,81 sec (SB). Ebenso erfreulich sind die Auftritte von Ruth Krause über 200 m (26,47 sec, SB) und im Weitsprung (5,54 m, SB) sowie von Alexander Thyme in den gleichen Disziplinen (22,73 sec / 6,69m, beides SB) zu bewerten. Alexander Stauffenberg erreichte im Dreisprung der Männer mit 12,67 m (PB) einen guten vierten Rang.     

Bremens beste Sprinterinnen und Sprinter ließen die Landesmeisterschaften in diesem Jahr bewusst aus und nutzten die Einladung zur Sparkassen Gala in Regensburg, um gegen zahlreiche Top-Athleten anzutreten. Fabian Netzlaff erreichte auf der 100 Meter Strecke eine Zeit von 10,75 sec und ließ auf der doppelten Strecke mit 21,97 sec eine gute Zeit folgen. Sein neuer Mannschaftskollege Shane Orth erreichte 11,21 sec (100m) sowie 22,31 sec (200m).  

Für das beste Werder Sprintergebnis im Frauenbereich sorgte Sandra Dinkeldein, die über 100 Meter nach 11,68 sec in neuer persönlicher Bestzeit die Ziellinie überquerte. Katharina Rocke, die noch in der Jugend startberechtigt ist, erreichte 12,09 sec, dicht gefolgt von Rahel Rüdel in 12,13 sec. Über 200 Meter ließen Dinkeldein und Rüdel zu guter Letzt noch einmal gute 24,45 sec sowie 24,96 sec folgen.

 
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