Einen tollen Tag erwischte auch Nele Wöltjen im Hochsprung der U18. Die Athletin von Trainer Roman Fricke überquerte alle Sprungversuche im ersten Versuch und setzte sich mit 1,64m höhengleich gegen ihren Konkurrentinnen durch. Ihre Mannschaftskolleginnen Mareike Max (1,76m) und Kerstin Geisweller (1,70m) belegten in der U20 die Ränge 2 und 3.
Direkt neben den Hochspringerinnen zeigte Finja Damaschke im Weitsprung der U20 ihr Können. Mit einer tollen Serie von zahlreichen 5-Meter Sprüngen drückte sie der Konkurrenz ihren Stempel auf uns gewann letzten Endes mit einer Weite von 5,45m. Eine neue Hallenbestleistung sprang für Wiebke Oelgardt in der W15 mit 5,30m und Rang 3 heraus. Im Dreisprung, einer technisch höchst anspruchsvollen Disziplin, übertraf der in der U20 startende Alexander Stauffenberg erneut die 12-Meter Marke und belegte mit 12,11m den dritten Platz in Bremen/Niedersachsen.
Auf der Laufbahn ging die grün-weiße Titelsammlung weiter. Ricarda Marschalk gewann die 400 Meter Strecke der Frauen in einem extrem spannenden Finish in 61,17 sec. Die ersten drei Athletinnen kamen in diesem Rennen alle innerhalb einer halben Sekunde ins Ziel. Zum Abschluss des Tages holte sich die 4x100m Staffel der U16, bestehend aus Samuel Caspar Gerbers, Jonas Hessing, Dennis Sausmikat und Joshua Olabisi mit einer hundertstel Sekunde Vorsprung in 51,26sec den Landesmeistertitel Nr. 11 für Werder.
„Insgesamt waren es unglaublich erfolgreiche Titelkämpfe für uns“, fasste es Sprinttrainer und Sportwart Andrei Fabrizius zusammen. „Wir haben unsere im Vorfeld gesteckten Erwartungen noch deutlich übertroffen. Zahlreiche persönliche Bestleistungen wurden neben den Titelgewinnen auch noch aufgestellt, das ist erfreulich und zeigt, dass wir im Hinblick auf die norddeutschen und deutschen Meisterschaften gut im Plan sind.“
Eine Hiobsbotschaft hatten die Werderaner aber zu verkraften. Mit Philip Kass und Svea Kittner verletzten sich zwei Athleten so schwer, dass ein vorzeitiges Ende der Hallensaison zu befürchten ist. „Wir wünschen beiden Sportlern gute Besserung und hoffen, dass sie nach überstandener Verletzung gestärkt zurück kommen werden“, so Fabrizius.