Grün-Weißer Titelregen in Hannover

Sandra Dinkeldein triumphierte über 60 Meter und 200 Meter (Foto: Jörg Großmann)
Leichtathletik
Montag, 25.01.2016 / 07:51 Uhr

Olaf Kelterborn

Bei den diesjährigen BLV/NLV Landesmeisterschaften in Hannover zeigte sich einmal mehr warum der SV Werder Bremen derzeit der beste norddeutsche Verein ist. Die grün-weißen Athletinnen und Athleten glänzten quer durch alle Altersklassen und holten nicht weniger als 11 Gesamttitel.

Die Erfolgsgeschichte begann bereits am Freitagabend, als beide Kurzsprint-Titel der Hauptklasse an den SV Werder gingen. Sandra Dinkeldein ließ in DM-Norm von 7,52 sec die gesamte Konkurrenz hinter sich und befindet sich damit auf einem ausgezeichneten Weg im Hinblick auf die deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig. Rang 3 bei den Frauen belegte Rahel Rüdel, die nach 7,78 sec über die Ziellinie lief. Ihr Mannschaftskollege Fabian Netzlaff, der im Vorlauf mit 6,94 sec unter der DM-Norm blieb, setzte sich mit einer hundertstel Sekunde Vorsprung im Endlauf der Männer ebenfalls durch.

Sandra Dinkeldein und Rahel Rüdel standen einen Tag später erneut im Rampemlicht, und zwar auf der Hallenrunde von 200 Metern. Beide Sprinterinnen erreichten neue persönliche Bestzeiten und belegten in 24,46 sec sowie 24,95 sec die Plätze 1 und 2. Für Sandra bedeutete die Zeit zudem die zweite DM-Quali Norm des Wochenendes.

Erwartete, aber nicht selbstverständliche, Siege heimsten die Stabhochsprungartisten um Trainer Leszek Kass ein. Maximilian Knief übersprang in der U20 die Höhe von 4,71m und zeigte damit deutlich, dass seine Formkurve nach überstandener Verletzung kontinuierlich ansteigt. In der U18 triumphierte Lars Keffel (4,21m) vor seinem Mannschaftskollegen Lutz Hentschel (4,00m). Rang 4 ging an Rufus Goldbecker, der mit 3,80m ebenfalls eine gute Leistung zeigte. Stina Seidler überquerte erstmals in diesem Winter glatte vier Meter und dominierte damit die Altersklasse der weiblichen U20. Einen Dreifachtriumph holten in der U18 Janina Selvarajah (3,60m), Kim-Michelle Schwenke (3,40m) und Liv Heinemann (3,30m).

Finja Damaschke (Foto: Jörg Großmann)

Einen tollen Tag erwischte auch Nele Wöltjen im Hochsprung der U18. Die Athletin von Trainer Roman Fricke überquerte alle Sprungversuche im ersten Versuch und setzte sich mit 1,64m höhengleich gegen ihren Konkurrentinnen durch. Ihre Mannschaftskolleginnen Mareike Max (1,76m) und Kerstin Geisweller (1,70m) belegten in der U20 die Ränge 2 und 3.

Direkt neben den Hochspringerinnen zeigte Finja Damaschke im Weitsprung der U20 ihr Können. Mit einer tollen Serie von zahlreichen 5-Meter Sprüngen drückte sie der Konkurrenz ihren Stempel auf uns gewann letzten Endes mit einer Weite von 5,45m. Eine neue Hallenbestleistung sprang für Wiebke Oelgardt in der W15 mit 5,30m und Rang 3 heraus. Im Dreisprung, einer technisch höchst anspruchsvollen Disziplin, übertraf der in der U20 startende Alexander Stauffenberg erneut die 12-Meter Marke und belegte mit 12,11m den dritten Platz in Bremen/Niedersachsen.

Auf der Laufbahn ging die grün-weiße Titelsammlung weiter. Ricarda Marschalk gewann die 400 Meter Strecke der Frauen in einem extrem spannenden Finish in 61,17 sec. Die ersten drei Athletinnen kamen in diesem Rennen alle innerhalb einer halben Sekunde ins Ziel. Zum Abschluss des Tages holte sich die 4x100m Staffel der U16, bestehend aus Samuel Caspar Gerbers, Jonas Hessing, Dennis Sausmikat und Joshua Olabisi mit einer hundertstel Sekunde Vorsprung in 51,26sec den Landesmeistertitel Nr. 11 für Werder.

„Insgesamt waren es unglaublich erfolgreiche Titelkämpfe für uns“, fasste es Sprinttrainer und Sportwart Andrei Fabrizius zusammen. „Wir haben unsere im Vorfeld gesteckten Erwartungen noch deutlich übertroffen. Zahlreiche persönliche Bestleistungen wurden neben den Titelgewinnen auch noch aufgestellt, das ist erfreulich und zeigt, dass wir im Hinblick auf die norddeutschen und deutschen Meisterschaften gut im Plan sind.“

Eine Hiobsbotschaft hatten die Werderaner aber zu verkraften. Mit Philip Kass und Svea Kittner verletzten sich zwei Athleten so schwer, dass ein vorzeitiges Ende der Hallensaison zu befürchten ist. „Wir wünschen beiden Sportlern gute Besserung und hoffen, dass sie nach überstandener Verletzung gestärkt zurück kommen werden“, so Fabrizius.

 
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