Die Handballerinnen des SV Werder Bremen 2 haben mit einem 32:28-Erfolg beim VfL Oldenburg 3 fünf Spieltage vor Saisonende auch die letzten theoretischen Zweifel am Verbleib in der Oberliga Nordsee beseitigt.
Im zweiten Durchgang dann das gleiche Bild: Die 'Zweite' baute die Führung erneut auf sechs Tore aus (17:23, 41. Minute), musste dann aber vier Gegentreffer in Folge hinnehmen und stand auch in der Schlussphase in der Defensive nicht mehr so sicher wie zu Beginn. "Glücklicherweise konnten wir vorne immer wieder einen Treffer drauflegen", lobte Trainer Logemann die starke Offensivleistung seines Teams, das auch nach dem Anschlusstreffer der Oldenburgerinnen zum 28:30 in der 58. Minute Ruhe und Übersicht behielt und mit zwei weiteren Toren zum 28:32 die Partie endgültig entschied.
Eine schwache Leistung boten besonders in der Endphase die beiden Unparteiischen, die in der umkämpften und phasenweise hektischen und zerfahrenen, aber keineswegs unfairen Begegnung insgesamt 17 (!) Zeitstrafen aussprachen, davon zehn gegen den SV Werder. "Auch das hat uns nicht aus dem Konzept gebracht", freute sich Logemann. "Wir hatten heute immer die richtige Antwort parat, haben erneut mit mannschaftlicher Geschlossenheit überzeugt und die Punkte verdient mitgenommen."
Verdient haben sich die Grün-Weißen, die mit dem Erfolg und nun 21:23 Zählern den siebten Tabellenplatz verteidigten, auch die bevorstehende Spielpause. Erst am Samstag, 26.04.2014, um 15.15 Uhr geht es weiter. Dann kommt der designierte Meister und Drittliga-Aufsteiger SFN Vechta in die Werder-Halle Hermine-Berthold-Straße
Für die 'Zweite' spielten in Oldenburg: Aneka Schlegel, Berit Rathjen - Karina Zitnikov (14/6), Jantje Fastenau (5), Christina Tischer (4), Lisa-Marie Jarzembowski (2), Merle Schlottmann (2), Pia Wefer (2), Nina Lange (1), Anna Röpcke (1), Franziska Weichert (1), Julia Bindhammer, Luisa Heinen