Die Oberliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen 2 haben das Stadt-Derby beim TuS Komet Arsten mit 30:26 (14:12) für sich entschieden und damit ihre kleine Ergebniskrise mit vier Niederlagen in Folge eindrucksvoll beendet.
Die Oberliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen 2 haben das Stadt-Derby beim TuS Komet Arsten mit 30:26 (14:12) für sich entschieden und damit ihre kleine Ergebniskrise mit vier Niederlagen in Folge eindrucksvoll beendet.
Die Grün-Weißen boten dabei über 60 Minuten eine sehenswerte kämpferische Leistung und zeigten sich auch spielerisch gegenüber den vorangegangenen Auftritten stark verbessert. "Wir waren von Beginn an hellwach, alle haben die richtige Einstellung für dieses Derby mitgebracht", freute sich Trainer Harald Logemann über sein Team, das insgesamt mehr in die Waagschale warf als der Gegner und damit den Grundstein für den Erfolg legte. "Wir wollten unbedingt gewinnen, das hat man den Spielerinnen angemerkt. Und wir haben weniger technischen Fehler als zuletzt gemacht, zudem alles, was wir uns vorgenommen hatten, sehr diszipliniert umgesetzt."
Auch von der schwachen Leistung der beiden Unparteiischen, die in ihrem zweiten Spiel in Folge (sie hatten zuvor auch die Landesliga-Begegnung des TuS Komet Arsten 2 gegen den VfL Stade 2 gepfiffen) ohne erkennbare Linie leiteten, ließ sich die 'Zweite' nicht aus der Bahn werfen - im Gegenteil: "Gerade in kritischen Phasen haben wir kühlen Kopf bewahrt und Kampfgeist bewiesen", lobte Logemann.
Seine Mannschaft liegt nun mit 7:9 Zählern auf Rang zehn der Oberliga Nordsee und empfängt am kommenden Sonntag, 24.11.2013, um 15.30 Uhr in der Werder-Halle Hemelinger Straße den Tabellenelften VfL Oldenburg 3. "Wir wollen mit einem weiteren Sieg den Abstand nach unten vergrößern und den Anschluss ans Tabellen-Mittelfeld wahren", gibt Logemann die Marschrichtung für dieses Duell vor.
Für die 'Zweite' spielten in Arsten: Nour Al-Asmar, Juliane Linse - Karina Zitnikov (11/5), Anna Röpcke (6), Ina Tietjen (5), Nina Lange (4), Jantje Fastenau (3), Luisa Heinen (1), Larissa Deppe, Lisa-Marie Jarzembowski, Merle Schlottmann, Pia Wefer, Julia Bindhammer (n. e.), Azemina Curkic (n. e.)
