'Zweite': Imke Nübel kommt aus Arsten zum SV Werder

Auf gute Zusammenarbeit: Trainer Jörg Leyens mit der zukünftigen Werder-Spielerin Imke Nübel (li.).
Handball
Donnerstag, 22.03.2012 / 11:51 Uhr

„Wir sind sehr glücklich, dass sich Imke für uns entschieden hat", sagt Trainer Jörg Leyens. „Sie wird dazu beitragen, dass unsere Wurfkraft und Gefährlichkeit von den Rückraumpositionen deutlich gesteigert wird." Die 1,83 Meter große Rechtshänderin hatte bereits vor dieser Saison ein Probetraining bei den Grün-Weißen absolviert. „Das hat mir damals sehr gut gefallen. Ich bin sicher, dass ich mich in der Mannschaft wohlfühlen werde", verrät sie. Dass es nicht schon früher zu einem Wechsel kam, lag daran, „dass ich nicht nach nur einer Saison in Arsten den Verein und die neu zusammengestellte Mannschaft schon wieder verlassen wollte".

Die Oberliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen 2 arbeiten intensiv an der Mannschaft für die kommende Saison. Mit Imke Nübel, die vom Liga-Konkurrenten und Lokalrivalen TuS Komet Arsten kommt, steht bereits der erste Neuzugang fest.

Vom TSV Altenwalde war die 21-Jährige, die derzeit eine Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen absolviert, im Jahr 2010 nach Arsten gewechselt. In Altenwalde hatte sie das Handball spielen erlernt und kam bereits als A-Jugendliche in der Damen-Landesliga-Mannschaft ihres Heimatvereins zum Einsatz. „Ich bin noch jung und möchte mich in den nächsten Jahren noch weiterentwickeln", sagt Nübel. „Beim SV Werder sehe ich gute Chancen, das zu schaffen."

In ihrer zukünftigen Mannschaft hat Trainer Jörg Leyens derweil auch die weitere Personalplanung vorangetrieben: „Alle Leistungsträgerinnen der Mannschaft haben zugesagt, in der nächsten Saison weiter bei uns zu spielen. Wir wollen das Team zudem noch mit der einen oder anderen Spielerin ergänzen, um ausgeglichener besetzt und vor allem noch besser für eventuelle verletzungsbedingte Ausfälle gerüstet zu sein." Verletzungssorgen hatten die Grün-Weißen, die als Aufsteiger sensationell in die neue Liga gestartet waren, in dieser Saison voll erwischt. Der Klassenverbleib ist dadurch noch nicht endgültig gesichert. Doch Leyens sagt: „Wir arbeiten derzeit im Training sehr hart daran, um in den verbleibenden Spielen die nötigen Zähler zu holen."

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