"Dieses Finale hat für uns trotz der zusätzlichen Belastung zwei Tage vor dem wichtigen Drittliga-Spiel gegen Bad Schwartau eine große Bedeutung. Wir haben vor Beginn des Wettbewerbs die Qualifikation für den DHB-Pokal als Ziel ausgegeben. Und das wollen wir jetzt mit einem Sieg in Stade schaffen. Unsere Spielerinnen brennen auf diese Partie. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans", sagt Werder-Trainer Radek Lewicki, dessen Team in der Liga mit Platz acht in dieser Spielzeit hinter den Erwartungen zurückliegt. Noch größer sind die Sorgen jedoch beim Endspielgegner: Der VfL Stade belegt derzeit mit Platz 12 einen der drei Abstiegsränge und muss um den Verbleib in der Liga bangen. "Umso motivierter wird das Team in diese Partie gehen, schließlich können die Spielerinnen so für kurze Zeit die Probleme aus der Liga vergessen", ist sich Lewicki sicher.
In der Hinrunde feierte der SV Werder beim VfL Stade einen 30:23-Erfolg, und auch das Rückspiel in Bremen ging in der Liga mit 21:16 klar an die Grün-Weißen. "Wir wissen, was uns erwartet, kennen den Gegner und werden gut vorbereitet sein", kündigt der erfahrene Werder-Coach an.
DER WEG INS FINALE
Viertelfinale
SG Achim/Baden - VfL Stade 13:29
Hastedter TSV - SV Werder Bremen 13:30
Halbfinale
VfL Horneburg - VfL Stade 13:34
TSV Altenwalde - SV Werder Bremen 21:33