Erfolgreiches BHV-Vereinsforum beim SV Werder

Erfahrene Referentin: Werders Jugendkoordinatorin Maike Balthazar (li.) überzeugte die zahlreichen Teilnehmer des BHV-Vereinsforums von der Spielform '2 x 3 gegen 3'.
Handball
Mittwoch, 14.05.2014 / 11:42 Uhr

Die seit dem 01.07.2013 bundesweit gültigen Durchführungsbestimmungen des Deutschen Handball-Bunds (DHB) für eine einheitliche Wettkampfstruktur im Kinder- und Jugendhandball schreiben diese Spielform für E-Jugend-Mannschaften verbindlich vor. In Bremen war sie jedoch bisher so gut wie nicht bekannt. Dies hat sich nun geändert. Eingeführt werden soll das '2 x 3 gegen 3' in Bremen spätestens zur Saison 2015/2016, wenn die zweijährige Übergangsfrist, die vorgesehen war, ausgelaufen ist.

Werders Jugendkoordinatorin Maike Balthazar hat im Rahmen des traditionellen Vereinsforums des Bremer Handball-Verbands (BHV), das dieses Mal von den Grün-Weißen ausgerichtet wurde, die Spielform '2 x 3 gegen 3' vorgestellt.

Maike Balthazar konnte in ihrem Vortrag auf reichhaltige Erfahrungen mit dieser Spielform zurückgreifen, die sie vor allem während ihrer Tätigkeit beim VfL Oldenburg gesammelt hatte. Was zunächst in der Theorie vorgestellt wurde, erlebten die teilnehmenden Trainerinnen und Trainer dann im Praxisteil hautnah: Mit Werders weiblichen und männlichen E-Jugendlichen demonstrierte Balthazar anschaulich das '2 x 3 gegen 3' und entsprechende Übungsformen dazu.

Dabei führte die Veranstaltung zu den "erwarteten Reaktionen", so Balthazar. Denn: "Ich habe es schon häufiger erlebt, dass zunächst eine gewisse Skepsis gegenüber dem Neuen vorherrscht", sagte Werders Jugendkoordinatorin. "Aber am Ende gab es von allen ausschließlich positives Feedback. Schließlich haben sie gemerkt, dass bei dieser Spielform alle Kinder profitieren, sie viel stärker eingebunden sind und gefordert werden. Es ist ein intensiveres Spielerlebnis als beim normalen 6:6." Balthazars Empfehlung: "Wir sollten daher das '2 x 3 gegen 3' so schnell wie möglich einführen, um die jungen Handballerinnen und Handballer noch optimaler zu fördern."

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