Lewicki: "Wir müssen noch cleverer spielen"

Rückraumspielerin Katrin Schatzer (re.) erzielte gegen den TV Oyten sechs Treffer.
Handball
Montag, 05.09.2011 / 10:17 Uhr

Eine Woche vor dem Saisonstart in der 3. Liga Nord haben die Handballerinnen des SV Werder eine Überraschung im DHB-Pokal nur knapp verpasst...

Eine Woche vor dem Saisonstart in der 3. Liga Nord haben die Handballerinnen des SV Werder eine Überraschung im DHB-Pokal nur knapp verpasst.

Die Mannschaft von Trainer Radek Lewicki musste sich in der ersten Hauptrunde dem Zweitligaabsteiger TV Oyten mit 30:31 geschlagen geben, bot dabei jedoch 50 Minuten lang eine sehenswerte Leistung und präsentierte sich vor dem schweren Auftaktspiel in der Liga gegen Meisterschaftsfavorit BVB Füchse Berlin gut gerüstet.

Die Grün-Weißen legten einen Blitzstart gegen die favorisierten Gäste hin und warfen eine 10:5-Führung nach 15 Minuten heraus. Gestützt auf die starke Torhüterin Meike Anschütz ließ die Werder-Defensive die spielstarken Oytenerinnen zunächst kaum zur Entfaltung kommen, leistete sich dann jedoch die erste Schwächephase der Partie und gestattete dem Gegner sechs Tore in Folge, ohne selbst zu treffen (10:11). Bereits zur Pause war die grün-weiße Führung beim 17:14 allerdings wieder hergestellt.

Im zweiten Durchgang wuchs der Vorsprung dann teilweise auf sechs Treffer an, und keiner der knapp 250 Zuschauer in der gut gefüllten Werder-Halle zweifelte an einem verdienten Werder-Erfolg. Zu diesem wäre es wohl auch gekommen, hätten die Grün-Weißen den Gegner nicht mit zahlreichen Fehlern, Zeitstrafen und überhasteten Aktionen noch einmal ins Spiel zurück gebracht. Die Niedersachsen nahmen das Geschenk dankbar an und drehten die Begegnung zu ihren Gunsten. „Oyten war einfach einen Tick cleverer und ist uns in Sachen Erfahrung noch einen Schritt voraus", nannte Werder-Trainer Radek Lewicki einen Grund für die Niederlage seines jungen Teams, in dem Katrin Schatzer (6/1) und Anna Barnstorff (5) an diesem Tag de meisten Tore erzielten. Zudem trafen Patrizia Otremba (4), Danijela Brdar (4/1), Julia Behrens (3), Nadja Wassrodt (3), Marilena Niemann (2), Jennifer Börsen (1), Marie-Christin Kaiser (1) und Laura Schwehn (1).

Trotz der großen Enttäuschung über den unglücklichen Spielverlauf und das Ausscheiden zeigte der Auftritt im DHB-Pokal auch: Die Grün-Weißen haben das Potenzial, in dieser Saison an der Spitze der 3. Liga Nord mitzuspielen. Das wird allerdings nur gelingen, „wenn wir eine noch größere Konstanz in unsere teils schon sehr starken Leistungen bringen", weiß Lewicki. „Zudem müssen wir cleverer spielen." Ob die erste Partie gegen den Zweitligaabsteiger BVB Füchse Berlin am Samstag, 10.09.2011, um 16.00 Uhr (Werder-Halle Hermine-Berthold-Straße) ein echter Gradmesser wird, ist derweil nicht klar. Denn der Gegner, der die unbedingte Rückkehr in die zweite Liga anstrebt, verfügt über eine extrem starke Mannschaft und ist mit gehörigem Abstand der große Titelfavorit. Trainer Lewicki kündigt dennoch an: „In eigener Halle wollen wir den Berlinerinnen so lange wie möglich das Leben schwer machen."

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