Werder absolviert Oldenburg-Doppelpack erfolgreich

Zuerst bejubelten Werders Drittliga-Handballerinnen ihren 21:19-Erfolg gegen den VfL Oldenburg 2 und sahen anschließend noch das klare 34:20 der 'Zweiten' gegen den VfL Oldenburg 3.
Handball
Montag, 29.09.2014 / 12:18 Uhr

In der 3. Liga Nord gewannen die Grün-Weißen gegen den amtierenden Meister VfL Oldenburg 2 mit 21:19 (11:10). Die zweite Mannschaft des SV Werder ließ anschließend in der Oberliga Nordsee einen ungefährdeten 34:20 (19:10)-Kantersieg gegen den VfL Oldenburg 3 folgen.

Die Handballerinnen des SV Werder Bremen haben ihre Gegnerinnen vom VfL Oldenburg am Wochenende gleich zwei Mal mit leeren Händen auf die Heimreise geschickt.

Vor 250 Zuschauern in der gut besuchten Werder-Halle Hermine-Berthold-Straße verdiente sich das Drittliga-Team mit einer starken Schlussphase den umkämpften Derby-Erfolg gegen die bis dahin in dieser Saison verlustpunkfreie 'Zweite' des VfL. "Wir haben im entscheidenden Moment starke Nerven bewiesen, leidenschaftlich und diszipliniert gespielt", freute sich Radek Lewicki, dessen Team nach dem 17:17-Zwischenstand in der 48. Minute durch Marilena Niemann (3) und Jennifer Börsen vier Treffer in Folge erzielte und zudem dank starker Defensivarbeit und der hervorragend aufgelegten Torhüterin Meike Anschütz elf Minuten lang ohne Gegentor blieb. Erst nach dem vorentscheidenden 21:17 gelang den Gästen in den letzten 70 Sekunden der Partie noch etwas Ergebniskosmetik zum 21:19-Endstand.

"Wir haben gegenüber den ersten beiden Spielen einen Schritt nach vorne gemacht", lobte Lewicki sein Team für die intensive Arbeit. "In den nächsten Partien wollen wir uns weiter Stück für Stück steigern." Eine wichtige Voraussetzung für weitere Erfolge - schließlich reisen die Grün-Weißen bereits an diesem Freitag, 03.10.2014, zum schweren Auswärtsspiel beim SV Henstedt-Ulzburg. Anpfiff ist um 15.30 Uhr.

Auf ein spielfreies Wochenende darf sich dagegen die zweite Mannschaft nach dem deutlichen Erfolg gegen den VfL Oldenburg 3 freuen. "Ein Pflichtsieg", resümierte Werder-Trainer Harald Logemann nach dem Abpfiff. Tatsächlich hatte seine Mannschaft mit dem über weite Strecken schwachen Gegner weniger Probleme als erwartet. Nur zu Beginn war den Werderanerinnen noch die Verunsicherung nach der unglücklichen Auftaktniederlage in Elsfleth anzumerken. "In der Anfangsphase haben wir zu viele Fehler gemacht, uns danach aber gesteigert und konzentriert gespielt", so Logemann. "Diese zwei Pluspunkte sind für uns enorm wichtig."

Vom zwischenzeitlichen 3:3 setzten sich die Grün-Weißen auf 6:3 ab. Ein weiterer Zwischenspurt von 12:9 auf 16:9 sorgte bereits kurz vor dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung. In der zweiten Halbzeit bedeutete das 31:14 nach knapp 50 Minuten die höchste Führung. Danach wechselte die 'Zweite' munter durch, ohne dass sich der Gegner noch entscheidend herankämpfen konnte. Alle Feldspielerinnen des SV Werder trugen sich in die Torschützenliste ein. Nächste Aufgabe ist das Auswärtsspiel beim TV Dinklage am Samstag, 11.10.2014, um 18.30 Uhr.

STATISTIK

SV Werder Bremen: Meike Anschütz, Charlotte Schumacher - Marilena Niemann (4), Rabea Neßlage (4/2), Jennifer Börsen (3), Leonie Schulte (3), Katrin Friedrich (2), Marie-Christin Kaiser (2), Julia-Marina Schnell (2/2), Nele Osterthun (1), Joseffa Baumann, Britta Neumann, Julia Lupke, Imke Nübel

SV Werder Bremen 2: Nour Al-Asmar, Berit Rathjen, Aneka Schlegel - Ina Tietjen (7), Jantje Fastenau (5), Katrina Wessels (5), Karina Zitnikov (4/1), Julia Bindhammer (3), Nina Lange (3), Laura Hencken (2), Maj-Nele Kirsten (2), Annika Haase (1), Renée Tebje (1), Luisa Heinen (1/1)

Ihr Browser ist veraltet.
Er wird nicht mehr aktualisiert.
Bitte laden Sie einen dieser aktuellen und kostenlosen Browser herunter.
Chrome Mozilla Firefox Microsoft Edge
Chrome Firefox Edge
Google Chrome
Mozilla Firefox
MS Edge
Warum benötige ich einen aktuellen Browser?
Sicherheit
Neuere Browser schützen besser vor Viren, Betrug, Datendiebstahl und anderen Bedrohungen Ihrer Privatsphäre und Sicherheit. Aktuelle Browser schließen Sicherheitslücken, durch die Angreifer in Ihren Computer gelangen können.
Neue Technologien
Die auf modernen Webseiten eingesetzten Techniken werden durch aktuelle Browser besser unterstützt. So erhöht sich die Funktionalität, und die Darstellung wird verbessert. Mit neuen Funktionen und Erweiterungen werden Sie schneller und einfacher im Internet surfen können.