Auch mit dezimiertem Kader ließ sich der SV Werder Bremen in der 3. Handball-Liga der Frauen nicht vom Siegkurs abbringen. Die Mannschaft von Trainer Radek Lewicki setzte sich gestern sicher mit 28:22 (15:13) ...
Auch mit dezimiertem Kader ließ sich der SV Werder Bremen in der 3. Handball-Liga der Frauen nicht vom Siegkurs abbringen. Die Mannschaft von Trainer Radek Lewicki setzte sich gestern sicher mit 28:22 (15:13) ...
Auch mit dezimiertem Kader ließ sich der SV Werder Bremen in der 3. Handball-Liga der Frauen nicht vom Siegkurs abbringen. Die Mannschaft von Trainer Radek Lewicki setzte sich gestern sicher mit 28:22 (15:13) bei der HSG Kropp-Tetenhusen durch, obwohl die erkrankte Torfrau Meike Anschütz gar nicht sowie mit Katrin Schatzer, Danijela Brdar, Svenja Jänicke und Julia Maas gleich vier Spielerinnen mit Blessuren aufs Feld gegangen waren. "Vor allem mit der kämpferischen Einstellung bin ich heute sehr zufrieden", sagte Werders Trainer nach dem Abpfiff.
Besonders hart erwischte es Katrin Schatzer: Die ohnehin schon angeschlagene Rückraumspielerin erhielt in der 55. Minute auch noch einen Schlag auf die Nase. "Wir hoffen, dass nichts gebrochen ist", meinte Radek Lewicki, der auch der Physiotherapeutin des Teams ein großes Lob aussprach. "Alexandra Sunder hat unsere vier Verletzten hervorragend fit bekommen." Das galt in spezieller Weise für die halblinke Angreiferin Danijela Brdar, die vorne kaum auszuschalten war und gleich acht Feldtore warf. Dass ihr in der Abwehr einige Fehler unterliefen, konnte Radek Lewicki verschmerzen - auch deshalb, weil Danijela Brdar und die halbrechte Rückraumschützin Marilena Niemann endlich mal Treffer nach Sprungwürfen erzielten. Mit starker Leistung glänzte auch Julia Maas, die nach beinahe abgeschlossener Prüfungsphase jetzt auch auswärts zur Verfügung stehen wird.
Obwohl Werder nie in Gefahr geriet, dauerte es trotzdem bis Mitte der zweiten Halbzeit, bis der Erfolg gesichert war. Gleich nach der Pause glich Kropp noch zum 15:15 aus, bevor die Gäste über 17:15 (33.) und 19:17 (38.) entscheidend auf 22:17 (43.) davonzogen. Diesen Vorsprung verteidigte Werder, sodass Radek Lewicki trotz einiger vergebener Chancen mit seinem Team insgesamt sehr zufrieden war.
Werder Bremen: Riecken - Brdar (10/2), Sina Wassrodt, Maas (3), Schatzer (2), Otremba (2), Nadja Wassrodt (1), Jänicke (3/1), Neumann (3), Niemann (4)
Quelle: Kurier am Sonntag v. 20.2.2011
Von Jörg Niemeyer
