3. Liga Nord: Mit Kampfgeist zum Sieg

Bitterer Verlust: Marilena Niemann schied gegen Stade schon nach wenigen Minuten mit einem Nasenbeinbruch aus.
Handball
Montag, 30.01.2012 / 15:08 Uhr

In einem umkämpften Spiel gewann die Mannschaft von Trainer Radek Lewicki vor knapp 200 Zuschauern mit 21:16 gegen den abstiegsbedrohten VfL Stade. Der Coach musste dabei auf die Langzeitverletzten Eileen Neumann (Kreuzbandriss) und Laura Schwehn (Schulterverletzung) sowie auf Jennifer Börsen (Mittelhandbruch), die erst in dieser Woche wieder mit dem Training beginnen wird, verzichten. Danijela Brdar ging zudem angeschlagen ins Spiel und wurde nur im Angriff eingesetzt.

Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder haben den widrigen personellen Bedingungen getrotzt und den ersten Sieg im Jahr 2012 eingefahren.

Da schmerzte es umso mehr, dass auch Linkshänderin Marilena Niemann bereits in der Anfangsphase mit einem Nasenbeinbruch ausschied. Sie wird am Dienstag operiert. Wann sie wieder für ihr Team auflaufen kann, steht noch nicht fest.

Eine Halbzeit lang brauchten die Grün-Weißen, um in die Partie zu kommen, und lagen zur Pause mit 8:10 zurück. Zwar erreichten beide Mannschaften über die gesamte Spielzeit spielerisch nur ein bescheidenes Niveau, kämpferisch hatte das Duell jedoch durchaus Klasse. Die Gäste witterten gegen die personell gebeutelten Werderanerinnen ihre Chance, im Abstiegskampf einen wichtigen Befreiungsschlag zu landen. Und im zweiten Durchgang des von den beiden Schiedsrichtern Tobias Marx und Falko Pühler (Wiehl/Leichlingen) hervorragend geleiteten Spiels erwachte endgültig auch das Kämpferherz der Grün-Weißen.

Das 12:13 in der 42. Minute war der letzte Rückstand. Danach legten die Werder-Spielerinnen mit einer aufopferungsvoll kämpfenden Defensive vor der bärenstarken Torhüterin Meike Anschütz mit sechs Treffern in Folge den Grundstein für den Heimerfolg - beim 18:13 sechs Minuten vor dem Ende war die Partie bereits entschieden. „Wir haben heute endlich vieles davon umgesetzt, was wir uns im Vorfeld vorgenommen hatten", lobte Trainer Lewicki. „Dieser Erfolg war enorm wichtig für unser Selbstvertrauen. Wir müssen durch die personellen Probleme als Mannschaft noch enger zusammenrücken, wenn wir auch in den kommenden Wochen punkten wollen. Der Erfolg gegen Stade war ein Schritt in die richtige Richtung."

Nach einem spielfreien Wochenende reist der SV Werder am Sonntag, 12.02.2012, zum Tabellenvorletzten HSG Hude/Falkenburg (Anpfiff: 16.30 Uhr).

Für den SV Werder spielten gegen Stade: Meike Anschütz, Sarah Grützmacher, Charlotte Schumacher - Katrin Schatzer (6/4), Patrizia Otremba (5), Nadja Wassrodt (4), Anna Barnstorff (3), Danijela Brdar (3), Janine Grohmann, Marie-Christin Kaiser, Merle Neitz, Britta Neumann, Marilena Niemann, Sina Wassrodt

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