Lewicki: "Das war ein hartes Stück Arbeit"

Rechtsaußen Julia Behrens steuerte einen Treffer zum Werder-Erfolg gegen Minden bei.
Handball
Montag, 19.11.2012 / 18:05 Uhr

"Das war ein hartes Stück Arbeit", atmete Trainer Radek Lewicki nach dem Abpfiff kräftig durch. Allerdings hatte der erfahrene Coach auch nichts anderes erwartet. Minden, das schon den TV Oyten in desen Halle an den Rand einer Niederlage gebracht hatte, präsentierte sich kampfstark und im festen Willen, etwas Zählbares aus der Werder-Halle mitzunehmen. Das Team von Ex-Nationalspieler Rainer Niemeyer lag nach 17 Minuten mit 6:4 vorne. Und vor allem im Angriff lief beim SV Werder bis zu diesem Zeitpunkt nicht viel zusammen. "In der Abwehr haben wir dagegen während des gesamten Spiels hervorragend und sehr diszipliniert gearbeitet", freute sich Lewicki über die starke Defensive, die die taktische Marschroute sehr gut umsetzte und mit der überragenden Torhüterin Charlotte Schumacher einen tollen Rückhalt hatte.

Mit einem 26:23-Erfolg gegen den HSV Minden-Nord haben sich die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen für das Spitzenspiel am kommenden Wochenende beim TV Oyten eingeworfen.

Gestützt auf den funktionierenden Abwehrverbund kämpften sich die Grün-Weißen mit zunehmender Spielzeit auch in der Offensive in die Partie. Das 8:9 drei Minuten vor dem Seitenwechsel war die letzte Führung der Gäste. Der 10:10-Pausenstand spiegelte die ausgeglichene erste Halbzeit wider.

Im zweiten Durchgang baute der SVW die Führung vor gut 200 Zuschauern in der Werder-Halle dann kontinuierlich aus, lag beim 19:15 (46.) erstmals mit vier Toren vorn und sah auch beim 23:19 (52.) wie der sichere Sieger aus. Doch Minden gab nicht auf und kam 90 Sekunden vor Schluss noch einmal auf 24:23 heran. Die Treffer von Marilena Niemann und Katrin Friedrich brachten den Werder-Erfolg aber schließlich unter Dach und Fach. "Unsere ausgeglichene Mannschaftsleistung war ein Schlüssel zum Erfolg", lobte Lewicki. Während sich in seinem Team alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintrugen, glänzten bei Minden zwar Lena Heidermann (10/3) und Susann Grüning (5), mit Abstrichen Stefanie Themann (3). Andere Spielerinnen fielen in ihrer Leistung aber zu stark ab.

Der SV Werder (14:4) ist nun eines von drei Teams der 3. Liga Nord, die vier Minuspunkte aufweisen, und liegt hinter Germania Fritzlar (16:4), das bereits ein Spiel mehr absolviert hat, und dem VfL Oldenburg 2 (14:4, Platz drei wegen des gewonnenen direkten Vergleichs), auf Rang vier. Spitzenreiter ist der TV Oyten mit 16:2 Zählern.

Am kommenden Sonntag, 25.11.2012, kommt es vor den Toren Bremens zum Spitzenspiel: Die Partie zwischen dem TV Oyten und dem SV Werder wird um 15.00 Uhr angepfiffen. "Eine sehr schwere Aufgabe für uns", weiß Trainer Lewicki. "Wir reisen als Außenseiter, aber durch den guten Saisonstart mit 'breiter Brust' nach Oyten."

Für den SV Werder spielten gegen Minden: Charlotte Schumacher, Meike Anschütz - Katrin Friedrich (6/1), Katrin Schatzer (5/1), Svenja Jänicke (4), Marilena Niemann (3), Jennifer Börsen (2), Sina Wassrodt (2), Anna Barnstorff (1), Julia Behrens (1), Marie-Christin Kaiser (1), Britta Neumann (1)

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