Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen haben ihr Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SFN Vechta klar mit 29:18 (16:12) gewonnen.
Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen haben ihr Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SFN Vechta klar mit 29:18 (16:12) gewonnen.
Dabei reichte den Grün-Weißen eine insgesamt durchschnittliche Leistung, um sicher die beiden Pluspunkte einzufahren. "Wir haben uns viele Fehler erlaubt, vor allem jede Menge gute Torchancen leichtfertig ausgelassen. Das wurde vom Gegner jedoch nur selten bestraft", analysierte Werder-Trainer Radek Lewicki, dessen Mannschaft in einigen Phasen allerdings auch ihre Spielstärke aufblitzen ließ und daher die Gäste sicher beherrschte.
Drei Treffer der Rückraumachse mit Marilena Niemann, Rabea Neßlage und Jennifer Börsen brachten dem SV Werder eine schnelle 3:0-Führung (4. Minute). Anschließend bescherten vier Tore von Vechtas Spielmacherin Elisabeth Haskamp (davon drei per Siebenmeter) und ein Treffer durch Lisa Niedfeld dem Aufsteiger beim 4:5 (10.) die einzige Führung der Begegnung. Die Grün-Weißen konterten jedoch umgehend zum 7:5 und hatten das Duell danach sicher im Griff. Bis zum Abpfiff war der Tabellendritte um einen Ausbau des Ergebnisses bemüht, so dass am Ende beim 29:18 die höchste Führung der gesamten Begegnung herausgeworfen war. "Ein Schwerpunkt lag darauf, dass in diesem Spiel alle zum Einsatz kommen", machte Lewicki deutlich, der auch den Spielerinnen längere Spielzeiten gab, die zuletzt weniger auf dem Feld gestanden hatten.
"Es war nicht so einfach, die Enttäuschung nach der Niederlage in Oldenburg in nur vier Tagen abzuschütteln", gab der erfahrene Coach zu. "Insgesamt haben wir die Aufgabe gegen Vechta daher als Team gut gelöst." Die Werderanerinen verdienten sich damit zugleich das nun bevorstehende freie Wochenende. Danach geht es mit einem weiteren Heimspiel weiter: Am Samstag, 21.02.2015, um 18.30 Uhr gastiert der Berliner TSC in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle.
Für den SV Werder spielten gegen Vechta: Meike Anschütz, Charlotte Schumacher - Jennifer Börsen (7), Katrin Friedrich (5), Rabea Neßlage (4), Marilena Niemann (4), Julia-Marina Schnell (3/2), Imke Nübel (2), Joseffa Baumann (1), Danijela Kulacanin (1), Britta Neumann (1), Leonie Schulte (1), Marie-Christin Kaiser, Nele Osterthun
